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Notizen/Physik/Hydrostatik und Aerostatik
AT · Matura

Hydrostatik und Aerostatik

Druck in ruhenden und strömenden Fluiden: Schweredruck, Pascalsches Prinzip, archimedischer Auftrieb, Gasgesetze bei konstanter Temperatur sowie Kontinuität und Bernoulli als Grundlage der Strömungslehre.

6 Abschnitte·~22 Min Lesezeit·3 Kompetenzen·Stand 06/2026

T·0333 / 11
Prüfungsprofil
W-2b · Wissen über Druck, Auftrieb und Strömung in Fluiden organisierenE-2b · Druck- und Auftriebsexperimente quantitativ auswertenS-2b · Anwendungen (Hydraulik, Schwimmen, Tragfläche, Wetter) physikalisch deuten
Tiefe

Lesetiefe: Vertiefung

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Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. Hydrostatik und Aerostatik
    • 01Druck, Schweredruck und Pascalsches Prinzip○
    • 02Archimedischer Auftrieb und Schwimmen○
    • 03Aerostatik - Luftdruck und Gasgesetze◐
    • 04Strömungslehre - Kontinuität und Bernoulli●
    • 05Oberflächenspannung und Kapillarität◐
    • 06Viskosität und reale Strömungen●

6 Abschnitte · 30 Merksätze · 13 Formeln · 30 Fehlerwarnungen

§ 01
§ 01

Druck, Schweredruck und Pascalsches Prinzip#

~4 Min Lesezeit●○○BasisLPPHY-Fluid-2b.1

Kernpunkte

Druck ist Kraft pro Fläche: p=F/Ap=F/Ap=F/A, mit der SI-Einheit Pascal (111 Pa =1=1=1 N/m2^{2}2); in der Praxis rechnet man oft in bar (111 bar =105=10^{5}=105 Pa). Dieselbe Kraft erzeugt auf einer kleinen Fläche großen Druck - deshalb durchsticht eine spitze Nadel mühelos, was ein stumpfer Stab nicht schafft.
In einer ruhenden Flüssigkeit wächst der Schweredruck linear mit der Tiefe: p(h)=ρghp(h)=\rho g hp(h)=ρgh (). Bemerkenswert ist das hydrostatische Paradoxon - der Bodendruck hängt nur von Füllhöhe und Dichte ab, nicht von der Gefäßform oder der Gesamtmasse. Ein dünnes hohes Rohr erzeugt am Boden denselben Druck wie ein breites Becken gleicher Höhe.

Schweredruck - lineare Zunahme mit der Tiefe

Schweredruck - lineare Zunahme mit der TiefeSchematische Darstellung mit 5 Elementen, Flüssigkeit, p_1, p_2, p_3, hFlüssigkeitp1p2p3h
Abb. 1Hydrostatischer Druck wächst linear mit der Tiefe: p(h)=ρghp(h)=\rho g hp(h)=ρgh.
Abb. 1 ↓
Der Druck in einem ruhenden Fluid ist isotrop: Er wirkt an jedem Punkt in alle Richtungen gleich stark. Eine eingetauchte Fläche erfährt den Druck unabhängig von ihrer Orientierung - das ist die Voraussetzung für die folgenden Anwendungen.
Das Pascalsche Prinzip besagt, dass sich eine von außen aufgeprägte Druckänderung in einer eingeschlossenen Flüssigkeit unvermindert nach allen Seiten fortpflanzt. Schweredruck und aufgeprägter Druck (Kolben, Atmosphäre) addieren sich dabei zum Gesamtdruck.
Die hydraulische Presse nutzt das Pascalsche Prinzip: Wegen F1A1=F2A2\dfrac{F_{1}}{A_{1}}=\dfrac{F_{2}}{A_{2}}A1​F1​​=A2​F2​​ verstärkt sie eine Kraft im Verhältnis der Kolbenflächen. Der Preis ist ein längerer Weg am kleinen Kolben - die Energie bleibt erhalten (F1s1=F2s2F_{1}s_{1}=F_{2}s_{2}F1​s1​=F2​s2​), Kraftgewinn bedeutet Wegverlust.
In kommunizierenden Gefäßen stehen die Flüssigkeitsspiegel bei gleicher Dichte überall gleich hoch, weil der Schweredruck am Boden nur von der Höhe abhängt. Bei zwei verschiedenen, nicht mischbaren Flüssigkeiten stellen sich die Höhen umgekehrt zum Dichteverhältnis ein - das Prinzip jedes U-Rohr-Manometers.

Vokabeln

→ Kartei
  • DruckKraft je Fläche, $p=\tfrac{F}{A}$; Einheit Pascal.
  • SchweredruckDruck durch das Eigengewicht der Flüssigkeitssäule, $p=\rho\,g\,h$.
  • Pascalsches PrinzipEin aufgeprägter Druck pflanzt sich in einer ruhenden Flüssigkeit allseitig gleich fort.
  • hydrostatisches ParadoxonDer Bodendruck hängt nur von Füllhöhe und Dichte ab, nicht von der Gefäßform.
  • hydraulische PresseKraftübersetzung über Kolben verschiedener Fläche; Arbeit bleibt erhalten.
  • AbsolutdruckGesamtdruck einschließlich des äußeren Luftdrucks.

Druck und hydrostatischer Schweredruck

p=FA;p(h)=ρ g hp = \dfrac{F}{A};\quad p(h) = \rho\,g\,hp=AF​;p(h)=ρgh

FFF ist die senkrecht wirkende Kraft, AAA die Fläche, ρ\rhoρ die Dichte der Flüssigkeit, hhh die Tiefe unter der Oberfläche. Der Schweredruck hängt weder von der Gefäßform noch von der Gesamtmasse ab.

Hydraulische Presse (Pascal)

F1A1=F2A2\dfrac{F_{1}}{A_{1}}=\dfrac{F_{2}}{A_{2}}A1​F1​​=A2​F2​​

A1A_{1}A1​ und A2A_{2}A2​ sind die Kolbenflächen. Die Kraft wird im Verhältnis der Flächen übersetzt - dafür legt der große Kolben einen entsprechend kürzeren Weg zurück, denn die Arbeit bleibt erhalten.

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Musterbeispiel

Gesamtdruck auf einen Taucher

Ein Taucher befindet sich in 303030 m Tiefe im Meerwasser (ρ=1025\rho=1025ρ=1025 kg/m3^{3}3). Welcher Gesamtdruck wirkt auf ihn? Luftdruck an der Oberfläche p0=1,013p_{0}=1{,}013p0​=1,013 bar.

  1. 01Schweredruck

    ph=ρgh=1025⋅9,81⋅30≈3,02⋅105p_{h}=\rho g h=1025\cdot 9{,}81\cdot 30\approx 3{,}02\cdot 10^{5}ph​=ρgh=1025⋅9,81⋅30≈3,02⋅105 Pa ≈3,02\approx 3{,}02≈3,02 bar.

  2. 02Gesamtdruck

    pges=p0+ph=1,013+3,02≈4,03p_{ges}=p_{0}+p_{h}=1{,}013+3{,}02\approx 4{,}03pges​=p0​+ph​=1,013+3,02≈4,03 bar.

  3. 03Interpretation

    Pro 101010 m Wassertiefe steigt der Druck um rund 111 bar.

Ergebnis: Auf den Taucher wirken rund 4,04{,}04,0 bar - das Vierfache des Atmosphärendrucks.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Druck ist Kraft pro Fläche; in einer Flüssigkeitssäule wächst er linear mit der Tiefe.

    Schweredruck - lineare Zunahme mit der Tiefe

    Schweredruck - lineare Zunahme mit der TiefeSchematische Darstellung mit 5 Elementen, Flüssigkeit, p_1, p_2, p_3, hFlüssigkeitp1p2p3h
    Abb.Hydrostatischer Druck wächst linear mit der Tiefe: p(h)=ρghp(h)=\rho g hp(h)=ρgh.
  2. 2

    Das Pascalsche Prinzip erklärt, warum sich Druck in eingeschlossenen Fluiden gleichmäßig fortpflanzt.

  3. 3

    Die hydraulische Presse verstärkt Kräfte - aber auf Kosten des Weges, denn Energie bleibt erhalten.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutere den Begriff Druck und das Pascalsche Prinzip. Erkläre die Funktion einer hydraulischen Presse und berechne, welche Last ein Druck von 202020 N auf einer Kolbenfläche von 2,02{,}02,0 cm2^{2}2 an einem Hubkolben von 505050 cm2^{2}2 heben kann.

Maturafokus

  • Addiere aufgeprägten Druck und Schweredruck: In hhh Tiefe herrscht p=p0+ρ g hp=p_{0}+\rho\,g\,hp=p0​+ρgh, wobei p0p_{0}p0​ meist der Luftdruck ist.
  • Begründe das hydrostatische Paradoxon: Der Bodendruck hängt nur von Höhe und Dichte ab, nicht von der Gefäßform oder der Gesamtmasse.
  • Verknüpfe bei der hydraulischen Presse Kraft- und Wegverhältnis über die Volumenkonstanz: F1s1=F2s2F_{1}s_{1}=F_{2}s_{2}F1​s1​=F2​s2​ - der Kraftgewinn wird mit Weg bezahlt.
  • Führe die Einheiten mit: 1 Pa=1 Nm21\,\mathrm{Pa}=1\,\tfrac{\mathrm{N}}{\mathrm{m}^{2}}1Pa=1m2N​, 1 bar=105 Pa1\,\mathrm{bar}=10^{5}\,\mathrm{Pa}1bar=105Pa.
  • Nenne das Pascalsche Prinzip als Grund dafür, dass sich ein aufgeprägter Druck in einer Flüssigkeit allseitig gleich fortpflanzt.

Typische Fehler

  • Druck und Kraft werden verwechselt; die Einheiten Pa und N verraten den Fehler sofort.
  • Bei der hydraulischen Presse wird die Energieerhaltung übergangen - Kraftgewinn bedeutet zwingend Wegverlust.
  • Der Schweredruck wird von der Gesamtmasse der Flüssigkeit abhängig gemacht statt von der Säulenhöhe.
  • Der Luftdruck wird beim absoluten Druck vergessen; in 10 m Wassertiefe herrschen rund 2 bar, nicht 1.
  • Die Dichte wird in gcm3\tfrac{\mathrm{g}}{\mathrm{cm}^{3}}cm3g​ eingesetzt, obwohl die Formel kgm3\tfrac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^{3}}m3kg​ verlangt.

§ 01

Aktive Wiederholung

Eine hydraulische Hebebühne hat einen Druckkolben mit A1=5,0A_{1}=5{,}0A1​=5,0 cm2^{2}2 und einen Hubkolben mit A2=400A_{2}=400A2​=400 cm2^{2}2. Welche Kraft am kleinen Kolben hebt ein Auto von 120012001200 kg? Welcher Weg ist am kleinen Kolben nötig, um das Auto um 555 cm zu heben?

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: OpenStax College Physics - Fluid Statics (OpenStax)

§ 02
§ 02

Archimedischer Auftrieb und Schwimmen#

~4 Min Lesezeit●○○BasisLPPHY-Fluid-2b.2

Kernpunkte

Das archimedische Prinzip erklärt, warum Körper in Flüssigkeiten leichter werden: Jeder eingetauchte Körper erfährt eine nach oben gerichtete Auftriebskraft FA=ρfl g VverdF_{A}=\rho_{\text{fl}}\,g\,V_{\text{verd}}FA​=ρfl​gVverd​, die genau dem Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeit entspricht (). Ursache ist der mit der Tiefe wachsende Schweredruck, der unten stärker drückt als oben.

Archimedisches Prinzip - Auftrieb

Archimedisches Prinzip - AuftriebSchematische Darstellung mit 5 Elementen, Flüssigkeit, F_A, F_GFlüssigkeitFAFG
Abb. 2Auftriebskraft gleich Gewicht der verdrängten Flüssigkeit; Gleichgewicht von Gewicht und Auftrieb.
Abb. 2 ↓
Ob ein Körper schwimmt, schwebt oder sinkt, entscheidet allein der Vergleich der Dichten: Bei ρKo¨rper<ρfl\rho_{\text{Körper}}<\rho_{\text{fl}}ρKo¨rper​<ρfl​ schwimmt er, bei ρKo¨rper=ρfl\rho_{\text{Körper}}=\rho_{\text{fl}}ρKo¨rper​=ρfl​ schwebt er in jeder Tiefe, bei ρKo¨rper>ρfl\rho_{\text{Körper}}>\rho_{\text{fl}}ρKo¨rper​>ρfl​ sinkt er. Entscheidend ist die Dichte der Flüssigkeit, nicht die des Körpers, für den Betrag des Auftriebs.
Ein schwimmender Körper taucht gerade so tief ein, dass der Auftrieb sein Gewicht trägt; er verdrängt also genau sein eigenes Gewicht an Flüssigkeit (Verdrängungsregel). Daraus folgt für den eingetauchten Volumenanteil VeinV=ρKo¨rperρfl\dfrac{V_{\text{ein}}}{V}=\dfrac{\rho_{\text{Körper}}}{\rho_{\text{fl}}}VVein​​=ρfl​ρKo¨rper​​ - beim Eisberg rund 90%90\%90% unter Wasser.
Das scheinbare Gewicht eines vollständig getauchten Körpers ist Fschein=FG−FAF_{\text{schein}}=F_{G}-F_{A}Fschein​=FG​−FA​. Diesen Gewichtsverlust nutzt die Auftriebsmethode zur Dichtebestimmung: Aus dem Vergleich von Gewicht in Luft und im Wasser lässt sich die Dichte eines unregelmäßigen Körpers ermitteln.
Dass selbst ein Stahlschiff schwimmt, liegt an seinem großen Hohlraum: Seine mittlere Dichte (Stahl plus eingeschlossene Luft) liegt unter der des Wassers, während ein massiver Stahlwürfel mit höherer Dichte sinkt. Es zählt stets die mittlere Dichte des gesamten Körpers.
Anwendungen reichen vom Aräometer (Dichtemessung), über die Schwimmblase der Fische und das Tauchboot bis zum Heißluft- und Gasballon, bei dem der Auftrieb in Luft statt in Wasser wirkt. Überall ist es dieselbe Bilanz aus Gewicht und verdrängtem Medium.

Vokabeln

→ Kartei
  • AuftriebNach oben gerichtete Kraft auf einen eingetauchten Körper, gleich dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit.
  • archimedisches PrinzipDer Auftrieb entspricht dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeitsmenge.
  • verdrängtes VolumenVolumen der Flüssigkeit, das der eingetauchte Körperteil einnimmt.
  • DichteMasse je Volumen; entscheidet über Schwimmen, Schweben oder Sinken.
  • SchwimmbedingungAuftrieb gleich Gewichtskraft; nur ein Teil des Körpers taucht ein.
  • scheinbarer GewichtsverlustDifferenz der Wägung in Luft und in Flüssigkeit; sie entspricht dem Auftrieb.

Archimedischer Auftrieb

FA=ρfl g VverdF_{A} = \rho_{\text{fl}}\,g\,V_{\text{verd}}FA​=ρfl​gVverd​

ρfl\rho_{\text{fl}}ρfl​ ist die Dichte der FLÜSSIGKEIT, VverdV_{\text{verd}}Vverd​ das verdrängte Volumen. Die Dichte des Körpers geht nicht ein; sie entscheidet erst im Vergleich über Schwimmen, Schweben oder Sinken.

Scheinbares Gewicht im Fluid

Fschein=FG−FAF_{schein}=F_{G}-F_{A}Fschein​=FG​−FA​

FGF_{G}FG​ ist die Gewichtskraft in Luft, FAF_{A}FA​ der Auftrieb. Die Differenz ist der scheinbare Gewichtsverlust bei der Wägung unter Wasser - die Grundlage der Dichtebestimmung nach Archimedes.

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Musterbeispiel

Scheinbares Gewicht eines Eisenwürfels im Wasser

Ein Eisenwürfel mit Kantenlänge 101010 cm (ρFe=7874\rho_{Fe}=7874ρFe​=7874 kg/m3^{3}3) hängt vollständig getaucht an einer Federwaage in Wasser (ρW=1000\rho_{W}=1000ρW​=1000 kg/m3^{3}3). Welches scheinbare Gewicht zeigt die Waage?

  1. 01Volumen

    V=(0,10)3=1,0⋅10−3V=(0{,}10)^{3}=1{,}0\cdot 10^{-3}V=(0,10)3=1,0⋅10−3 m3^{3}3.

  2. 02Gewichtskraft

    FG=ρFe g V=7874⋅9,81⋅10−3≈77,2F_{G}=\rho_{Fe}\,g\,V=7874\cdot 9{,}81\cdot 10^{-3}\approx 77{,}2FG​=ρFe​gV=7874⋅9,81⋅10−3≈77,2 N.

  3. 03Auftriebskraft

    FA=ρW g V=1000⋅9,81⋅10−3=9,81F_{A}=\rho_{W}\,g\,V=1000\cdot 9{,}81\cdot 10^{-3}=9{,}81FA​=ρW​gV=1000⋅9,81⋅10−3=9,81 N.

  4. 04Scheinbares Gewicht

    Fschein=FG−FA=77,2−9,81≈67,4F_{schein}=F_{G}-F_{A}=77{,}2-9{,}81\approx 67{,}4Fschein​=FG​−FA​=77,2−9,81≈67,4 N.

Ergebnis: Die Federwaage zeigt rund 67,467{,}467,4 N - der Würfel scheint um den Auftrieb (9,819{,}819,81 N) leichter.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Der Auftrieb entspricht dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit - das ist das archimedische Prinzip.

    Archimedisches Prinzip - Auftrieb

    Archimedisches Prinzip - AuftriebSchematische Darstellung mit 5 Elementen, Flüssigkeit, F_A, F_GFlüssigkeitFAFG
    Abb.Auftriebskraft gleich Gewicht der verdrängten Flüssigkeit; Gleichgewicht von Gewicht und Auftrieb.
  2. 2

    Ob ein Körper schwimmt, sinkt oder schwebt, entscheidet der Vergleich seiner Dichte mit der des Fluids.

  3. 3

    Schiffe schwimmen, weil ihr großes Verdrängungsvolumen die mittlere Dichte unter die von Wasser senkt.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Formuliere das archimedische Prinzip und erkläre, warum ein Stahlschiff schwimmt, ein Stahlwürfel aber sinkt. Berechne den eingetauchten Volumenanteil eines Eisbergs (ρEis=917\rho_{Eis}=917ρEis​=917 kg/m3^{3}3) in Meerwasser (ρ=1025\rho=1025ρ=1025 kg/m3^{3}3).

Maturafokus

  • Berechne den Auftrieb als Gewicht der VERDRÄNGTEN Flüssigkeit: FA=ρFl Vverdr gF_{A}=\rho_{\text{Fl}}\,V_{\text{verdr}}\,gFA​=ρFl​Vverdr​g.
  • Entscheide über Schwimmen, Schweben oder Sinken durch den Dichtevergleich Körper gegen Flüssigkeit.
  • Bestimme das eingetauchte Volumen eines schwimmenden Körpers aus dem Kräftegleichgewicht FA=FGF_{A}=F_{G}FA​=FG​.
  • Nutze den scheinbaren Gewichtsverlust zur Dichtebestimmung: Der Unterschied der beiden Wägungen ist der Auftrieb.
  • Trenne Masse (kg, ortsunabhängig) von Gewichtskraft (N, ortsabhängig) in jeder Zeile der Rechnung.

Typische Fehler

  • Der Auftrieb wird von der Dichte des KÖRPERS abhängig gemacht; maßgeblich ist die Dichte der Flüssigkeit.
  • Bei teilweise eingetauchten Körpern wird das Gesamtvolumen statt des verdrängten Volumens eingesetzt.
  • Masse und Gewichtskraft werden verwechselt; der Faktor ggg fehlt.
  • Der Auftrieb in Luft wird pauschal vernachlässigt, obwohl er bei sehr leichten Körpern zählt.
  • Bei einem schwimmenden Körper wird angenommen, der Auftrieb sei größer als die Gewichtskraft; im Gleichgewicht sind sie gleich.

§ 02

Aktive Wiederholung

Ein Holzbalken (ρ=600\rho=600ρ=600 kg/m3^{3}3) schwimmt in Wasser. Welcher Anteil seines Volumens ragt aus dem Wasser? Begründe mit der Schwimmbedingung.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: OpenStax College Physics - Archimedes Principle (OpenStax)

§ 03
§ 03

Aerostatik - Luftdruck und Gasgesetze#

~4 Min Lesezeit●●○StandardLPPHY-Fluid-2b.3

Kernpunkte

Auch Luft hat Gewicht, und das Gewicht der über uns liegenden Atmosphärensäule erzeugt den Luftdruck. Auf Meereshöhe beträgt der Normaldruck p0≈1013p_{0}\approx 1013p0​≈1013 hPa =1,013=1{,}013=1,013 bar - das entspricht einer Kraft von rund 101010 Tonnen auf jeden Quadratmeter, die wir nur deshalb nicht spüren, weil sie von allen Seiten gleich wirkt.
Anders als der Schweredruck einer Flüssigkeit nimmt der Luftdruck mit der Höhe nicht linear, sondern exponentiell ab: Weil Luft komprimierbar ist, ist sie unten dichter. Nach der barometrischen Höhenformel halbiert sich der Druck etwa alle 5,55{,}55,5 km - auf einem 550055005500 m hohen Gipfel herrscht also nur noch der halbe Bodendruck.
Für ein eingeschlossenes Gas bei konstanter Temperatur gilt das Gesetz von Boyle-Mariotte: p V=constp\,V=\text{const}pV=const. Druck und Volumen sind umgekehrt proportional, im ppp-VVV-Diagramm ergibt das eine Hyperbel (). Halbiert man das Volumen, verdoppelt sich der Druck.

Isotherme - Gesetz von Boyle-Mariotte

Isotherme: Boyle-Mariotte p·V = constSchaubild von p·V = const, fallend, im Bereich x von 0.5 bis 40.511.522.533.54123456p₁, V₁p₂, V₂p·V = constDruck pVolumen V
Abb. 3Bei konstanter Temperatur sind Druck und Volumen umgekehrt proportional: p⋅V=constp\cdot V=\text{const}p⋅V=const.
Abb. 3 ↓
Der Auftrieb wirkt auch in Gasen: Ein Heißluft- oder Gasballon steigt, wenn das Füllgas (erwärmte Luft, Helium) eine geringere Dichte hat als die verdrängte Umgebungsluft. Es ist exakt dasselbe archimedische Prinzip wie im Wasser, nur mit Luft als umgebendem Fluid.
Eine häufige Fehlvorstellung ist das „Ansaugen": Ein Vakuum zieht nichts an. Wenn man am Strohhalm saugt, senkt man dort den Druck, und der höhere Außendruck der Atmosphäre drückt die Flüssigkeit hinauf. Saugheber und Pumpen funktionieren immer über solche Druckdifferenzen.
Die Größe des Luftdrucks lässt sich eindrucksvoll mit den Magdeburger Halbkugeln zeigen: Nach dem Auspumpen presst der Außendruck die Kugeln mit der Kraft F=p⋅AF=p\cdot AF=p⋅A so fest zusammen, dass selbst Pferdegespanne sie kaum trennen konnten.

Vokabeln

→ Kartei
  • LuftdruckDruck der Atmosphäre; auf Meereshöhe im Mittel 1013 hPa.
  • Boyle-Mariottesches GesetzBei konstanter Temperatur ist das Produkt aus Druck und Volumen konstant.
  • isothermBei gleichbleibender Temperatur ablaufend.
  • barometrische HöhenformelBeschreibt die exponentielle Abnahme des Luftdrucks mit der Höhe.
  • statischer AuftriebAuftrieb in einem Gas, etwa bei Heißluft- oder Heliumballons.
  • VakuumRaum mit stark verringertem Gasdruck; ein absolutes Vakuum ist technisch nicht erreichbar.

Gesetz von Boyle-Mariotte

p1 V1=p2 V2  (isotherm)p_{1}\,V_{1} = p_{2}\,V_{2}\;\text{(isotherm)}p1​V1​=p2​V2​(isotherm)

Gilt bei KONSTANTER Temperatur und konstanter Stoffmenge. Ändert sich die Temperatur, ist stattdessen die allgemeine Gasgleichung zu verwenden.

Kraft durch Luftdruck auf eine Fläche

F=p⋅AF = p\cdot AF=p⋅A

ppp ist der Druck in Pa, AAA die Fläche in m2\mathrm{m}^{2}m2. Auf einen Quadratmeter drückt die Atmosphäre mit rund 105 N10^{5}\,\mathrm{N}105N - das entspricht dem Gewicht von etwa zehn Tonnen.

Musterbeispiel

Isotherme Kompression in der Taucherglocke

Luft V1=3,0V_{1}=3{,}0V1​=3,0 m3^{3}3 bei p1=1,0p_{1}=1{,}0p1​=1,0 bar wird auf p2=4,0p_{2}=4{,}0p2​=4,0 bar komprimiert (isotherm).

  1. 01Boyle-Mariotte

    p1V1=p2V2p_{1}V_{1}=p_{2}V_{2}p1​V1​=p2​V2​.

  2. 02Auflösen

    V2=p1V1p2=1,0⋅3,04,0=0,75V_{2}=\dfrac{p_{1}V_{1}}{p_{2}}=\dfrac{1{,}0\cdot 3{,}0}{4{,}0}=0{,}75V2​=p2​p1​V1​​=4,01,0⋅3,0​=0,75 m3^{3}3.

Ergebnis: Das Luftvolumen schrumpft auf 0,750{,}750,75 m3^{3}3 - ein Viertel des Ausgangswertes.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Der Luftdruck entsteht durch das Gewicht der darüber liegenden Atmosphärensäule.

  2. 2

    Bei konstanter Temperatur sind Druck und Volumen eines Gases umgekehrt proportional - Boyle-Mariotte.

  3. 3

    Ballons steigen, weil das Füllgas leichter ist als die verdrängte Umgebungsluft.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Erkläre die Entstehung des Luftdrucks und das Gesetz von Boyle-Mariotte. Beschreibe, wie ein Heissluftballon Auftrieb erzeugt, und nenne ein Experiment, das die Größe des Luftdrucks veranschaulicht.

Maturafokus

  • Wende Boyle-Mariotte (p V=constp\,V=\text{const}pV=const) nur bei GLEICHBLEIBENDER Temperatur an; sonst gilt die allgemeine Gasgleichung.
  • Erkläre das Steigen im Strohhalm über die DRUCKDIFFERENZ: Der äußere Luftdruck schiebt die Flüssigkeit hinauf, es gibt keinen „Sog".
  • Begründe den Ballonauftrieb über den Dichteunterschied der Gase - warme Luft oder Helium sind leichter als die verdrängte Umgebungsluft.
  • Beschreibe die Höhenabhängigkeit des Luftdrucks als EXPONENTIELL: Er halbiert sich rund alle 5,5 km.
  • Nenne den Normalluftdruck mit 1013 hPa und rechne konsequent in Pascal.

Typische Fehler

  • Boyle-Mariotte wird bei Temperaturänderung angewandt; das Gesetz gilt nur isotherm.
  • „Saugen" wird als aktive Kraft gedeutet statt als Erzeugen einer Druckdifferenz.
  • Die Luftdruckabnahme mit der Höhe wird als linear angenommen; sie verläuft exponentiell.
  • Der Auftrieb eines Ballons wird mit dem Gewicht der Ballonhülle verwechselt; entscheidend ist die verdrängte Luftmasse.
  • Bei der Saugpumpe wird eine beliebige Förderhöhe angenommen; über rund 10 m Wassersäule reicht der Luftdruck nicht mehr.

§ 03

Aktive Wiederholung

Eine Taucherglocke schließt bei 1,01{,}01,0 bar an der Oberfläche ein Luftvolumen von 3,03{,}03,0 m3^{3}3 ein. Auf welches Volumen wird die Luft bei 303030 m Tiefe (Gesamtdruck 4,04{,}04,0 bar) komprimiert, wenn die Temperatur konstant bleibt?

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: OpenStax College Physics - Gas Laws (OpenStax)

§ 04
§ 04

Strömungslehre - Kontinuität und Bernoulli#

~4 Min Lesezeit●●●VertiefungLPPHY-Fluid-2b.4

Kernpunkte

Strömt eine inkompressible Flüssigkeit durch ein Rohr, muss in jedem Querschnitt pro Sekunde dieselbe Menge hindurch - das ist die Kontinuitätsgleichung A1v1=A2v2A_{1}v_{1}=A_{2}v_{2}A1​v1​=A2​v2​. Wird das Rohr enger, muss die Geschwindigkeit steigen (); deshalb spritzt ein zugehaltener Gartenschlauch weiter.

Venturi-Effekt - Strömung durch eine Rohrverengung

Venturi-Effekt · RohrverengungSchematische Darstellung mit 14 Elementen, v₁, v₂, A₁, A₂v₁v₂A₁A₂
Abb. 4An der engen Stelle ist die Geschwindigkeit hoch und der statische Druck niedrig (A1v1=A2v2A_{1}v_{1}=A_{2}v_{2}A1​v1​=A2​v2​).
Abb. 4 ↓
Entlang einer Stromlinie ist in der idealen (reibungsfreien, stationären) Strömung die Summe aus statischem Druck, dynamischem Druck und Schweredruck konstant - die Bernoulli-Gleichung p+12ρv2+ρgh=constp+\tfrac{1}{2}\rho v^{2}+\rho g h=\text{const}p+21​ρv2+ρgh=const. Sie ist im Grunde der Energieerhaltungssatz für eine strömende Flüssigkeit, bezogen auf die Volumeneinheit.
Aus der Bernoulli-Gleichung folgt der zunächst überraschende Venturi-Effekt: Wo die Geschwindigkeit hoch ist (enge Stelle), ist der statische Druck niedrig. Die strömende Flüssigkeit „verbraucht" gleichsam statischen Druck, um den höheren dynamischen Druck 12ρv2\tfrac{1}{2}\rho v^{2}21​ρv2 aufzubauen.
Setzt man Höhenunterschiede statt Geschwindigkeit ein, ergibt sich die Ausströmgeschwindigkeit aus einem Loch unter dem Wasserspiegel: v=2ghv=\sqrt{2 g h}v=2gh​ (Gesetz von Torricelli) - dieselbe Geschwindigkeit, die ein frei aus der Höhe hhh fallender Körper erreicht.
Der Venturi-Effekt erklärt zahlreiche Anwendungen: den Auftrieb einer Tragfläche (oben schnellere Strömung, geringerer Druck), den Zerstäuber, die Wasserstrahlpumpe und das Pitotrohr zur Geschwindigkeitsmessung im Flugzeug.
Reale Strömungen weichen von diesem idealen Bild ab, weil jede Flüssigkeit Viskosität (innere Reibung) besitzt und bei hoher Geschwindigkeit turbulent wird. Ob eine Strömung laminar oder turbulent ist, entscheidet die dimensionslose Reynolds-Zahl - der Übergang zum nächsten Abschnitt.

Vokabeln

→ Kartei
  • Kontinuitätsgleichung$A\,v=\text{const}$; die Volumenstromstärke bleibt im Rohr erhalten.
  • Bernoulli-Gleichung$p+\tfrac{1}{2}\rho v^{2}+\rho g h=\text{const}$ entlang einer Stromlinie.
  • statischer DruckDer an der Rohrwand messbare Druckanteil.
  • dynamischer DruckStaudruck $\tfrac{1}{2}\rho v^{2}$; er wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.
  • Venturi-EffektDruckabfall in einer Verengung infolge der höheren Strömungsgeschwindigkeit.
  • stationäre StrömungStrömung, deren Größen an jedem Ort zeitlich konstant bleiben.

Kontinuitätsgleichung (inkompressibel)

A1 v1=A2 v2A_{1}\,v_{1} = A_{2}\,v_{2}A1​v1​=A2​v2​

AAA ist der Rohrquerschnitt, vvv die mittlere Strömungsgeschwindigkeit. Die Volumenstromstärke bleibt erhalten: Halber Querschnitt bedeutet doppelte Geschwindigkeit.

Bernoulli-Gleichung

p+12ρv2+ρgh=constp + \tfrac{1}{2}\rho v^{2} + \rho g h = \text{const}p+21​ρv2+ρgh=const

ppp ist der statische Druck, 12ρv2\tfrac{1}{2}\rho v^{2}21​ρv2 der dynamische (Staudruck), ρgh\rho g hρgh der Schweredruck. Die Summe ist entlang einer Stromlinie konstant - vorausgesetzt, die Strömung ist stationär, reibungsfrei und inkompressibel.

Ausströmgeschwindigkeit (Torricelli)

v=2ghv = \sqrt{2 g h}v=2gh​

hhh ist die Höhe des Flüssigkeitsspiegels über der Öffnung. Bemerkenswert: Es ist genau die Geschwindigkeit des freien Falls aus dieser Höhe - die Dichte kürzt sich heraus.

Musterbeispiel

Strömungsgeschwindigkeit in einer Rohrverengung

Wasser strömt in einem Rohr mit Querschnitt A1=10A_{1}=10A1​=10 cm2^{2}2 und v1=2,0v_{1}=2{,}0v1​=2,0 m/s. Das Rohr verengt sich auf A2=4,0A_{2}=4{,}0A2​=4,0 cm2^{2}2. Bestimme v2v_{2}v2​ und die Druckdifferenz zwischen weitem und engem Abschnitt.

  1. 01Kontinuität

    v2=A1v1A2=10⋅2,04,0=5,0v_{2}=\dfrac{A_{1}v_{1}}{A_{2}}=\dfrac{10\cdot 2{,}0}{4{,}0}=5{,}0v2​=A2​A1​v1​​=4,010⋅2,0​=5,0 m/s.

  2. 02Bernoulli (gleiche Höhe)

    p1−p2=12ρ(v22−v12)=12⋅1000⋅(25−4)p_{1}-p_{2}=\tfrac{1}{2}\rho(v_{2}^{2}-v_{1}^{2})=\tfrac{1}{2}\cdot 1000\cdot(25-4)p1​−p2​=21​ρ(v22​−v12​)=21​⋅1000⋅(25−4).

  3. 03Auswertung

    p1−p2=12⋅1000⋅21=1,05⋅104p_{1}-p_{2}=\tfrac{1}{2}\cdot 1000\cdot 21=1{,}05\cdot 10^{4}p1​−p2​=21​⋅1000⋅21=1,05⋅104 Pa ≈0,105\approx 0{,}105≈0,105 bar.

Ergebnis: v2=5,0v_{2}=5{,}0v2​=5,0 m/s; im engen Abschnitt ist der Druck um rund 0,110{,}110,11 bar niedriger (Venturi-Effekt).

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Die Kontinuitätsgleichung sagt: wo das Rohr enger wird, strömt das Fluid schneller.

  2. 2

    Bernoulli verbindet statischen Druck, dynamischen Druck und Schweredruck zu einem konstanten Gesamtdruck.

  3. 3

    Der Venturi-Effekt erklärt Tragflächenauftrieb, Zerstäuber und Wasserstrahlpumpen.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutere die Kontinuitätsgleichung und die Bernoulli-Gleichung. Erkläre damit den Auftrieb einer Tragfläche und berechne die Ausströmgeschwindigkeit aus einem Loch 1,81{,}81,8 m unter dem Wasserspiegel eines offenen Tanks.

Maturafokus

  • Wende zuerst die Kontinuitätsgleichung an (A1v1=A2v2A_{1}v_{1}=A_{2}v_{2}A1​v1​=A2​v2​) und setze das Ergebnis dann in die Bernoulli-Gleichung ein.
  • Erkläre den Venturi-Effekt physikalisch: Die Beschleunigung in der Engstelle verlangt Arbeit, die aus dem statischen Druck stammt - deshalb sinkt dieser.
  • Trenne statischen, dynamischen und Schweredruck als die drei Summanden der Bernoulli-Gleichung.
  • Nenne die Voraussetzungen des Modells: stationäre, reibungsfreie Strömung eines inkompressiblen Mediums.
  • Beurteile die Grenzen: Bei Reibung und Turbulenz gilt Bernoulli nur noch näherungsweise.

Typische Fehler

  • Bernoulli wird auf reibungsbehaftete oder instationäre Strömungen unbesehen angewandt.
  • Statischer und dynamischer Druck werden verwechselt; nur der statische wird an der Rohrwand gemessen.
  • Hohe Geschwindigkeit wird mit hohem statischem Druck gleichgesetzt; das Gegenteil ist der Fall.
  • Die Kontinuitätsgleichung wird auf die Geschwindigkeit allein angewandt; maßgeblich ist das Produkt aus Fläche und Geschwindigkeit.
  • Die Dichte wird in einer kompressiblen Strömung als konstant angenommen, ohne diese Annahme zu nennen.

§ 04

Aktive Wiederholung

Aus einem großen offenen Wassertank strömt Wasser durch ein Loch 2,02{,}02,0 m unter dem Wasserspiegel. Bestimme mit der Bernoulli-Gleichung die Ausströmgeschwindigkeit (Torricelli) und vergleiche sie mit dem freien Fall.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Demtröder Experimentalphysik 1 - Hydrodynamik (Springer)

§ 05
§ 05

Oberflächenspannung und Kapillarität#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPPHY-Fluid-2b.5

Kernpunkte

Die Oberflächenspannung σ\sigmaσ entsteht, weil ein Molekül im Inneren der Flüssigkeit von allen Seiten gleich angezogen wird, eines an der Oberfläche aber nur nach innen und zur Seite. Diese resultierende Kraft nach innen lässt sich als Energie pro Fläche oder gleichwertig als Kraft pro Länge auffassen (Einheit N/m).
Weil das Vergrößern der Oberfläche Energie kostet, streben Flüssigkeiten eine möglichst kleine Oberfläche an: Ein frei fallender Tropfen und eine Seifenblase werden kugelförmig, weil die Kugel bei gegebenem Volumen die kleinste Oberfläche hat.
Ob eine Flüssigkeit eine Wand benetzt, hängt vom Wettstreit zweier Kräfte ab: der Adhäsion (Anziehung zwischen Flüssigkeit und Wand) und der Kohäsion (Anziehung der Flüssigkeitsmoleküle untereinander). Überwiegt die Adhäsion, benetzt die Flüssigkeit (Wasser auf Glas, konkaver Meniskus); überwiegt die Kohäsion, perlt sie ab (Quecksilber, konvexer Meniskus).
In engen Röhren führt das zur Kapillarität: Eine benetzende Flüssigkeit wie Wasser steigt auf (), eine nicht benetzende wie Quecksilber wird hinabgedrückt. Die Steighöhe folgt aus dem Gleichgewicht von Oberflächenkraft und Gewicht der Säule.

Kapillarität - Steighöhe in einer engen Röhre

Kapillarsteighöhe hSchematische Darstellung mit 8 Elementen, h, Kapillare, WasserhKapillareWasser
Abb. 5Benetzende Flüssigkeit steigt in der Kapillare auf die Höhe h=2σρgrh=\dfrac{2\sigma}{\rho g r}h=ρgr2σ​.
Abb. 5 ↓
Quantitativ gilt die Kapillarsteighöhe h=2σρgrh=\dfrac{2\sigma}{\rho g r}h=ρgr2σ​: Sie ist umgekehrt proportional zum Röhrenradius - je enger die Kapillare, desto höher steigt die Flüssigkeit. Diese 1/r1/r1/r-Abhängigkeit ist die häufigste Prüfungsaussage.
Kapillarität ist allgegenwärtig: Sie treibt das Wasser im Docht einer Kerze hoch, transportiert Wasser in Pflanzen und im Boden, zieht Lötzinn in feine Spalte und lässt Tinte ins Löschpapier dringen.

Vokabeln

→ Kartei
  • OberflächenspannungKraft je Länge an der Flüssigkeitsoberfläche; gleichbedeutend mit Energie je Fläche.
  • AdhäsionAnziehung zwischen Flüssigkeit und fester Wand.
  • KohäsionAnziehung der Flüssigkeitsteilchen untereinander.
  • MeniskusGekrümmte Flüssigkeitsoberfläche in einem engen Rohr.
  • KapillaritätSteigen oder Sinken einer Flüssigkeit in engen Röhren infolge der Grenzflächenkräfte.
  • BenetzungAusbreiten einer Flüssigkeit auf einer Oberfläche; sie tritt ein, wenn die Adhäsion überwiegt.

Kapillarsteighöhe

h=2σρ g rh=\dfrac{2\sigma}{\rho\,g\,r}h=ρgr2σ​

σ\sigmaσ ist die Oberflächenspannung in Nm\tfrac{\mathrm{N}}{\mathrm{m}}mN​, rrr der Kapillarradius. Die Steighöhe wächst mit 1r\tfrac{1}{r}r1​: Ein halb so weites Rohr hebt die Flüssigkeit doppelt so hoch.

Oberflächenspannung

σ=Fl=ΔEΔA\sigma=\dfrac{F}{l}=\dfrac{\Delta E}{\Delta A}σ=lF​=ΔAΔE​

Zwei gleichwertige Deutungen: Kraft je Randlänge oder Energie je neu geschaffener Fläche. Die Einheiten Nm\tfrac{\mathrm{N}}{\mathrm{m}}mN​ und Jm2\tfrac{\mathrm{J}}{\mathrm{m}^{2}}m2J​ sind identisch.

Musterbeispiel

Kapillarsteighöhe von Wasser

σ=0,073\sigma=0{,}073σ=0,073 N/m, ρ=1000\rho=1000ρ=1000 kg/m3^{3}3, r=0,50r=0{,}50r=0,50 mm =5,0⋅10−4=5{,}0\cdot 10^{-4}=5,0⋅10−4 m.

  1. 01Formel

    h=2σρgrh=\dfrac{2\sigma}{\rho g r}h=ρgr2σ​.

  2. 02Einsetzen

    h=2⋅0,0731000⋅9,81⋅5,0⋅10−4=0,1464,905h=\dfrac{2\cdot 0{,}073}{1000\cdot 9{,}81\cdot 5{,}0\cdot 10^{-4}}=\dfrac{0{,}146}{4{,}905}h=1000⋅9,81⋅5,0⋅10−42⋅0,073​=4,9050,146​.

  3. 03Auswertung

    h≈0,0298h\approx 0{,}0298h≈0,0298 m ≈3,0\approx 3{,}0≈3,0 cm.

Ergebnis: Wasser steigt rund 3,03{,}03,0 cm; bei halbem Radius wäre die Steighöhe doppelt so groß (h∝1/rh\propto 1/rh∝1/r).

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Oberflächenspannung entsteht, weil Moleküle an der Oberfläche nach innen gezogen werden.

  2. 2

    Bei benetzenden Flüssigkeiten überwiegt die Adhäsion, und das Fluid steigt in engen Röhren auf.

  3. 3

    Je enger die Kapillare, desto höher steigt die Flüssigkeit - das nutzt jede Pflanze.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Erkläre die Oberflächenspannung und das Phänomen der Kapillarität auf molekularer Ebene. Nenne zwei Alltagsbeispiele und berechne die Kapillarsteighöhe in einer Röhre mit Radius 0,250{,}250,25 mm für Wasser.

Maturafokus

  • Deute die Oberflächenspannung doppelt: als Kraft je Länge in Nm\tfrac{\mathrm{N}}{\mathrm{m}}mN​ und als Energie je Fläche in Jm2\tfrac{\mathrm{J}}{\mathrm{m}^{2}}m2J​ - beide Einheiten sind identisch.
  • Begründe die 1r\tfrac{1}{r}r1​-Abhängigkeit der Steighöhe: Die Randkraft wächst mit dem Umfang, das gehobene Gewicht mit der Querschnittsfläche.
  • Unterscheide Adhäsion (Flüssigkeit zu Wand) von Kohäsion (Flüssigkeit zu Flüssigkeit) und leite daraus die Meniskusform ab.
  • Erkläre die Kugelform freier Tropfen über die Minimierung der Oberflächenenergie.
  • Nenne den Gegenfall: Bei Quecksilber überwiegt die Kohäsion, die Flüssigkeit steigt nicht, sondern sinkt in der Kapillare.

Typische Fehler

  • Oberflächenspannung und Druck werden verwechselt; ihre Einheiten unterscheiden sich.
  • Die Kapillarsteighöhe wird proportional zu rrr angenommen statt zu 1r\tfrac{1}{r}r1​.
  • Adhäsion und Kohäsion werden vertauscht; dann kommt die Meniskusform falsch heraus.
  • Die Oberflächenspannung wird als temperaturunabhängig behandelt; sie nimmt mit steigender Temperatur ab.
  • Die Kapillarität wird als Sonderfall des Auftriebs beschrieben; sie beruht auf Grenzflächenkräften.

§ 05

Aktive Wiederholung

Berechne die Steighöhe von Wasser (σ=0,073\sigma=0{,}073σ=0,073 N/m, ρ=1000\rho=1000ρ=1000 kg/m3^{3}3) in einer Kapillare mit Radius 0,500{,}500,50 mm und erläutere, warum dünnere Röhren höher steigen.

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: OpenStax College Physics - Cohesion and Adhesion (OpenStax)

§ 06
§ 06

Viskosität und reale Strömungen#

~3 Min Lesezeit●●●VertiefungLPPHY-Fluid-2b.6

Kernpunkte

Die Viskosität (Zähigkeit) η\etaη beschreibt die innere Reibung eines Fluids: Benachbarte Flüssigkeitsschichten, die aneinander vorbeigleiten, bremsen sich gegenseitig. Honig hat eine hohe, Wasser eine niedrige Viskosität - deshalb fließt Honig zäh und langsam, Wasser leicht.
Bei niedriger Geschwindigkeit ist die Strömung laminar: Das Fluid bewegt sich in geordneten, parallelen Schichten. Bei hoher Geschwindigkeit schlägt sie in eine turbulente Strömung mit Wirbeln um, in der sich die Schichten chaotisch durchmischen.
Welcher Fall vorliegt, entscheidet die dimensionslose Reynolds-Zahl Re=ρvdηRe=\dfrac{\rho v d}{\eta}Re=ηρvd​. Kleine Werte (etwa Re<2300Re<2300Re<2300 im Rohr) bedeuten laminare, große Werte turbulente Strömung. Weil sie dimensionslos ist, erlaubt sie den Vergleich ganz unterschiedlicher Strömungen vom Blutgefäß bis zur Pipeline.
Auf eine langsam (laminar) durch ein zähes Fluid bewegte Kugel wirkt nach dem Stokesschen Gesetz die Reibungskraft F=6πηrvF=6\pi\eta r vF=6πηrv. Da sie mit der Geschwindigkeit wächst, stellt sich beim Sinken rasch ein Kräftegleichgewicht ein: Gewicht === Auftrieb +++ Stokes-Reibung, und die Kugel sinkt von da an mit konstanter Endgeschwindigkeit ().

Sinkende Kugel - Kräfte bei Endgeschwindigkeit

Sinkende Kugel · KräftegleichgewichtKräfteplan, F_G: 270°, F_A: 110°, F_R: 70°FGFAFR
Abb. 6Bei konstanter Sinkgeschwindigkeit gilt FG=FA+FRF_{G}=F_{A}+F_{R}FG​=FA​+FR​ (Gewicht = Auftrieb + Stokes-Reibung).
Abb. 6 ↓
In einer laminaren Rohrströmung beschreibt das Gesetz von Hagen-Poiseuille den Durchfluss; er wächst mit der vierten Potenz des Radius. Eine Halbierung des Gefäßradius senkt den Durchfluss also auf ein Sechzehntel - in der Medizin der Grund, warum schon eine geringe Verengung eines Blutgefäßes große Wirkung hat.
Wegen Viskosität und Turbulenz weichen reale Strömungen stets von der idealen Bernoulli-Beschreibung ab: Ein Teil der Strömungsenergie wird in Wärme dissipiert, und es treten Strömungswiderstände auf, die das ideale Modell nicht kennt.

Vokabeln

→ Kartei
  • ViskositätMaß für die innere Reibung eines Fluids; Formelzeichen $\eta$.
  • laminare StrömungGeordnete Schichtenströmung ohne Durchmischung.
  • turbulente StrömungWirbelbehaftete, durchmischte Strömung.
  • Reynolds-ZahlDimensionslose Kennzahl; sie entscheidet über laminar oder turbulent.
  • Stokessches Gesetz$F=6\pi\eta r v$; Reibungskraft auf eine langsam umströmte Kugel.
  • SinkgeschwindigkeitKonstante Endgeschwindigkeit, wenn Gewicht, Auftrieb und Reibung im Gleichgewicht stehen.

Reynolds-Zahl

Re=ρ v dηRe=\dfrac{\rho\,v\,d}{\eta}Re=ηρvd​

ρ\rhoρ ist die Dichte, vvv die Geschwindigkeit, ddd eine charakteristische Länge und η\etaη die dynamische Viskosität. Die Zahl ist DIMENSIONSLOS; im Rohr gilt oberhalb von rund 2300 die Strömung als turbulent.

Stokessche Reibungskraft

FStokes=6π η r vF_{Stokes}=6\pi\,\eta\,r\,vFStokes​=6πηrv

η\etaη ist die Viskosität, rrr der Kugelradius, vvv die Relativgeschwindigkeit. Die Formel gilt nur für kleine Kugeln in LAMINARER Umströmung, also bei kleiner Reynolds-Zahl.

Musterbeispiel

Stokessche Reibung einer sinkenden Kugel

r=1,0r=1{,}0r=1,0 mm =1,0⋅10−3=1{,}0\cdot 10^{-3}=1,0⋅10−3 m, v=0,02v=0{,}02v=0,02 m/s, η=1,5\eta=1{,}5η=1,5 Pa s.

  1. 01Formel

    F=6πηrvF=6\pi\eta r vF=6πηrv.

  2. 02Einsetzen

    F=6π⋅1,5⋅1,0⋅10−3⋅0,02F=6\pi\cdot 1{,}5\cdot 1{,}0\cdot 10^{-3}\cdot 0{,}02F=6π⋅1,5⋅1,0⋅10−3⋅0,02.

  3. 03Auswertung

    F≈5,65⋅10−4F\approx 5{,}65\cdot 10^{-4}F≈5,65⋅10−4 N.

Ergebnis: Die Reibungskraft beträgt rund 5,7⋅10−45{,}7\cdot 10^{-4}5,7⋅10−4 N; bei konstanter Sinkgeschwindigkeit halten sich Gewicht, Auftrieb und Reibung im Gleichgewicht.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Die Viskosität beschreibt die innere Reibung eines Fluids - Honig ist zäher als Wasser.

  2. 2

    Die dimensionslose Reynolds-Zahl entscheidet, ob eine Strömung laminar oder turbulent ist.

  3. 3

    Im Stokesschen Bereich fällt eine Kugel mit konstanter Geschwindigkeit, weil sich alle Kräfte ausgleichen.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Erkläre den Unterschied zwischen laminarer und turbulenter Strömung und die Bedeutung der Reynolds-Zahl. Was beschreibt das Stokessche Gesetz, und warum sinkt ein Teilchen in einer zähen Flüssigkeit mit konstanter Geschwindigkeit?

Maturafokus

  • Unterscheide laminare und turbulente Strömung über die Reynolds-Zahl und nenne sie ausdrücklich als DIMENSIONSLOS.
  • Wende das Stokessche Gesetz F=6πηrvF=6\pi\eta r vF=6πηrv nur auf kleine Kugeln in laminarer Umströmung an.
  • Bestimme die Sinkgeschwindigkeit aus dem Kräftegleichgewicht von Gewicht, Auftrieb und Reibung.
  • Begründe, warum die Viskosität von Flüssigkeiten mit steigender Temperatur sinkt, die von Gasen aber steigt.
  • Benenne die Grenze des Bernoulli-Modells: Es vernachlässigt genau die innere Reibung, die hier behandelt wird.

Typische Fehler

  • Viskosität und Dichte werden verwechselt; Honig ist zäh, aber nicht besonders dicht.
  • Die Reynolds-Zahl wird mit einer Einheit versehen; sie ist dimensionslos.
  • Das Stokessche Gesetz wird auf turbulente Umströmung angewandt, wo es nicht mehr gilt.
  • Der Auftrieb wird bei der Sinkgeschwindigkeit vergessen; das Ergebnis kommt zu groß heraus.
  • Die Temperaturabhängigkeit wird verallgemeinert - Flüssigkeiten und Gase verhalten sich gegenläufig.

§ 06

Aktive Wiederholung

Eine kleine Kugel (r=1,0r=1{,}0r=1,0 mm) sinkt mit konstanter Geschwindigkeit v=0,02v=0{,}02v=0,02 m/s in Glyzerin (η=1,5\eta=1{,}5η=1,5 Pa s). Berechne die Stokessche Reibungskraft und erläutere, warum die Sinkgeschwindigkeit konstant ist.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Demtröder Experimentalphysik 1 - Viskosität (Springer)

Stand 06/2026 · Vollständige Fassung über den Tiefenregler — gleiche Stelle, gleiche Anker

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Druck, Schweredruck und Pascalsches Prinzip○
    • 02Archimedischer Auftrieb und Schwimmen○
    • 03Aerostatik - Luftdruck und Gasgesetze◐
    • 04Strömungslehre - Kontinuität und Bernoulli●
    • 05Oberflächenspannung und Kapillarität◐
    • 06Viskosität und reale Strömungen●

0/6 Gelesen

Aus den Notizen ins Training

Hydrostatik und Aerostatik

Festige dieses Thema an passenden Aufgaben aus der Fragenbank.

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Beispielfrage

Erläutere den Begriff Druck und das Pascalsche Prinzip. Erkläre die Funktion einer hydraulischen Presse und berechne, welche Last ein Druck von 202020 N auf einer Kolbenfläche von 2,02{,}02,0 cm2^{2}2 an einem Hubkolben von 505050 cm2^{2}2 heben kann.

4 BE · 2023

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Belege & Quellen

Quellen

OpenStax

  • OpenStax College Physics - Fluid Statics

Springer

  • Demtröder Experimentalphysik 1 - Hydrodynamik

Siehe auch

  • Mechanik 1 - Kinematik und Newtonsche DynamikAuftrieb und Druckkräfte werden über dasselbe Kräftegleichgewicht behandelt.
  • Thermodynamik - Temperatur, Wärme, HauptsätzeDie Gasgesetze der Aerostatik sind Sonderfälle der allgemeinen Gasgleichung.
  • Mechanik 2 - Energie, Impuls, Schwingungen und WellenDie Bernoulli-Gleichung ist eine Energiebilanz je Volumen.

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Mechanik 2 - Energie, Impuls, Schwingungen und Wellen

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EuraStudy·Notizen T·03·MMXXVI

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