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Notizen/Angewandte Mathematik/B 11 - Wirtschaftsmathematik: Kosten, Erlös, Gewinn
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B 11 - Wirtschaftsmathematik: Kosten, Erlös, Gewinn

Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktionen, Break-Even-Analyse, Preis-Absatz-Modelle und Deckungsbeitrag.

6 Abschnitte·~20 Min Lesezeit·4 Kompetenzen·Stand 06/2026

T·111111 / 13
Prüfungsprofil
B-11.1 · Kosten- und Erlösfunktionen aufstellenB-11.2 · Gewinn- und DeckungsbeitragsanalyseB-11.3 · Break-Even-Punkt bestimmenB-11.4 · Preis-Absatz-Funktion und Gewinnmaximum
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Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. B 11 - Wirtschaftsmathematik: Kosten, Erlös, Gewinn
    • 01Kosten- und Erlösfunktion○
    • 02Break-Even-Analyse◐
    • 03Gewinnmaximierung mit Preis-Absatz●
    • 04Deckungsbeitrag und Sortimentsentscheidung◐
    • 05Stückkosten und Betriebsoptimum●
    • 06Preiselastizität der Nachfrage●

6 Abschnitte · 30 Merksätze · 9 Formeln · 30 Fehlerwarnungen

§ 01
§ 01

Kosten- und Erlösfunktion#

~3 Min Lesezeit●○○BasisLPB-11.1

Kernpunkte

Die Wirtschaftsmathematik modelliert betriebliche Entscheidungen mit Funktionen - Kosten, Erlös und Gewinn in Abhängigkeit der produzierten Menge xxx. Den Anfang machen die Kosten- und die Erlösfunktion, aus deren Zusammenspiel sich Gewinnschwelle und Gewinnmaximum ergeben ().

Kostenfunktion mit Fix- und variablen Kosten

Kostenfunktion K(x) = Kf + kv·xSchaubild von K(x), y-Achsenabschnitt bei y = 40, steigend, im Bereich x von 0 bis 1002040608010020406080100120KfFixkostenK(x)Kosten KStückzahl x
Abb. 1Gesamtkosten K(x)=Kf+kv⋅xK(x) = K_f + k_v \cdot xK(x)=Kf​+kv​⋅x; Achsenabschnitt = Fixkosten.
Abb. 1 ↓
Die Kosten zerfallen in zwei Teile: Fixkosten KfK_fKf​ fallen unabhängig von der Stückzahl an (Miete, Maschinen), variable Kosten steigen mit der Produktion. Die lineare Kostenfunktion ist K(x)=Kf+kv⋅xK(x)=K_f+k_v\cdot xK(x)=Kf​+kv​⋅x - der Achsenabschnitt ist genau KfK_fKf​, die Steigung der variable Stückkostensatz kvk_vkv​. Fixkosten als variabel zu behandeln, ist ein klassischer Fehler.
Die Durchschnittskosten (Stückkosten) kˉ(x)=K(x)x\bar k(x)=\tfrac{K(x)}{x}kˉ(x)=xK(x)​ verteilen die Gesamtkosten auf jede Einheit. Bei Fixkosten sinken sie mit wachsender Stückzahl (Fixkostendegression) - genau das macht Massenproduktion günstiger pro Stück.
Der Erlös (Umsatz) ist E(x)=p⋅xE(x)=p\cdot xE(x)=p⋅x. Bei konstantem Stückpreis ppp ist er eine Ursprungsgerade. Sinkt der Preis hingegen mit der Menge (Preis-Absatz-Funktion p(x)p(x)p(x)), wird E(x)=p(x)⋅xE(x)=p(x)\cdot xE(x)=p(x)⋅x quadratisch - der Erlös steigt zunächst, erreicht ein Maximum und fällt wieder.
In technischen (HTL-)Kontexten treten oft kubische Kostenfunktionen K(x)=ax3+bx2+cx+dK(x)=ax^{3}+bx^{2}+cx+dK(x)=ax3+bx2+cx+d auf, die einen realistischen Verlauf abbilden: zunächst degressiv (sinkende Grenzkosten durch Einarbeitung), dann progressiv (steigende Grenzkosten durch Überlastung). Der Wendepunkt trennt beide Phasen.
In der Matura sind aus einer gegebenen Kostenfunktion die Bestandteile zu deuten (Operator „erläutern": was bedeuten KfK_fKf​ und kvk_vkv​?) und Kosten, Erlös sowie Durchschnittskosten zu berechnen. Preis und Stückpreis sauber zu unterscheiden und auf Einheiten zu achten, sichert die Punkte.

Vokabeln

→ Kartei
  • FixkostenKosten, die unabhängig von der Produktionsmenge anfallen.
  • variable KostenMengenabhängiger Kostenanteil.
  • Erlösfunktion$E(x)=p\cdot x$ bzw. $p(x)\cdot x$ bei preisabhängiger Nachfrage.
  • StückkostenGesamtkosten je Stück, $\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}$.
  • GrenzkostenAbleitung der Kostenfunktion; Kosten der nächsten produzierten Einheit.
  • Preis-Absatz-FunktionZusammenhang zwischen gefordertem Preis und absetzbarer Menge.

Kostenfunktion mit Fix- und variablen Kosten

K(x)=Kf+Kv(x),Kv(x)=kv⋅xK(x)=K_{f}+K_{v}(x),\quad K_{v}(x)=k_{v}\cdot xK(x)=Kf​+Kv​(x),Kv​(x)=kv​⋅x

KfK_{f}Kf​ sind die mengenunabhängigen Fixkosten, kvk_{v}kv​ die variablen Stückkosten und xxx die Produktionsmenge. Der Achsenabschnitt K(0)=KfK(0)=K_{f}K(0)=Kf​ liest sich unmittelbar aus dem Graphen ab.

Linearer Erlös bei konstantem Preis

E(x)=p⋅xE(x)=p\cdot xE(x)=p⋅x

ppp ist der Stückpreis, xxx die abgesetzte Menge. Die Formel gilt nur bei mengenunabhängigem Preis; sinkt der Preis mit der Menge, ist E(x)=p(x)⋅xE(x)=p(x)\cdot xE(x)=p(x)⋅x anzusetzen.

Musterbeispiel

Lineare Kostenfunktion analysieren

Eine Bezeichnungsmaschine kostet 1 200 Euro1\,200\,\mathrm{Euro}1200Euro fix; pro Buch 0,45 Euro0{,}45\,\mathrm{Euro}0,45Euro variabel.

  1. 01Funktion

    K(x)=1 200+0,45 xK(x)=1\,200+0{,}45\,xK(x)=1200+0,45x.

  2. 02K(2000)

    K(2 000)=1 200+900=2 100K(2\,000)=1\,200+900=2\,100K(2000)=1200+900=2100 Euro.

  3. 03Durchschnittskosten

    kˉ(2 000)=2 1002 000=1,05\bar k(2\,000)=\tfrac{2\,100}{2\,000}=1{,}05kˉ(2000)=20002100​=1,05 Euro/Buch.

Ergebnis: K(2 000)=2 100 EuroK(2\,000)=2\,100\,\mathrm{Euro}K(2000)=2100Euro, kˉ=1,05 Euro/Buch\bar k=1{,}05\,\mathrm{Euro/Buch}kˉ=1,05Euro/Buch.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Die Kostenfunktion zerlegt sich in Fix- und variable Kosten.

    Kostenfunktion mit Fix- und variablen Kosten

    Kostenfunktion K(x) = Kf + kv·xSchaubild von K(x), y-Achsenabschnitt bei y = 40, steigend, im Bereich x von 0 bis 1002040608010020406080100120KfFixkostenK(x)Kosten KStückzahl x
    Abb.Gesamtkosten K(x)=Kf+kv⋅xK(x) = K_f + k_v \cdot xK(x)=Kf​+kv​⋅x; Achsenabschnitt = Fixkosten.
  2. 2

    Erlös ist Preis mal Menge - bei sinkendem Preis quadratisch.

  3. 3

    Achte auf Einheiten und Achsenabschnitte.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank2 Punkte

Aufgabenstellung

Die Kostenfunktion ist K(x)=2 500+18xK(x)=2\,500+18xK(x)=2500+18x. Erläutere die Bedeutung von 2 5002\,5002500 und 181818 im Sachkontext. (HAK)

Maturafokus

  • Lies die Fixkosten am Achsenabschnitt K(0)K(0)K(0) ab und die variablen Stückkosten an der Steigung der linearen Kostenfunktion.
  • Unterscheide Erlös E(x)=p⋅xE(x)=p\cdot xE(x)=p⋅x bei festem Preis von E(x)=p(x)⋅xE(x)=p(x)\cdot xE(x)=p(x)⋅x bei preisabhängiger Nachfrage.
  • Trenne Stückkosten Kˉ(x)=K(x)x\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}Kˉ(x)=xK(x)​ von den variablen Stückkosten und von den Grenzkosten K′(x)K'(x)K′(x).
  • Deute jeden Parameter im Sachkontext mit Einheit - Fixkosten in Euro, variable Stückkosten in Euro je Stück.
  • Prüfe den Definitionsbereich: Bei x=0x=0x=0 sind Stückkosten nicht definiert, und negative Mengen gibt es nicht.

Typische Fehler

  • Fixkosten werden als mengenabhängig behandelt; sie fallen unabhängig von der Produktionsmenge an.
  • Preis und Stückkosten werden verwechselt; der Preis steht in der Erlös-, die Stückkosten in der Kostenfunktion.
  • Bei sinkendem Preis wird der Erlös als p⋅xp\cdot xp⋅x mit festem ppp gerechnet, obwohl ppp von xxx abhängt.
  • Die Stückkosten werden mit den variablen Stückkosten gleichgesetzt; die Fixkosten je Stück fehlen dann.
  • Grenzkosten und Stückkosten werden vertauscht - die einen sind eine Ableitung, die anderen ein Quotient.

§ 01

Aktive Wiederholung

Eine Werkstatt hat Fixkosten von 3 200 Euro3\,200\,\mathrm{Euro}3200Euro/Monat und variable Kosten von 15 Euro/Stu¨ck15\,\mathrm{Euro/Stück}15Euro/Stu¨ck. Berechne K(180)K(180)K(180) und die durchschnittlichen Stückkosten.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Quellen: Formelsammlung SRDP Angewandte Mathematik (BHS) (BMBWF) · SRDP BHS - Aufgabenarchiv Angewandte Mathematik (IQS / BMBWF)

§ 02
§ 02

Break-Even-Analyse#

~4 Min Lesezeit●●○StandardLPB-11.3

Break-Even-Punkt — Kosten, Erlös, Gewinn

Break-Even: Kosten, Erlös, GewinnSchaubild von E(x), Nullstellen bei x = 0, y-Achsenabschnitt bei y = 0, steigend, im Bereich x von 0 bis 180, Schaubild von K(x), y-Achsenabschnitt bei y = 2000, steigend, im Bereich x von 0 bis 180501001502000400060008000Break-EvenE(x)K(x)EURx (Stück)
Abb. 2Schnittpunkt von K(x)K(x)K(x) und E(x)E(x)E(x) markiert die Gewinnschwelle.

Kernpunkte

Die Break-Even-Analyse beantwortet die betriebswirtschaftliche Grundfrage: Ab welcher Menge trägt sich ein Produkt? Der Break-Even-Punkt (auch Gewinnschwelle) ist jene Absatzmenge, bei der Erlös und Kosten gleich hoch sind - darunter erwirtschaftet der Betrieb Verlust, darüber Gewinn.
Rechnerisch löst man E(x)=K(x)E(x)=K(x)E(x)=K(x) oder gleichwertig G(x)=E(x)−K(x)=0G(x)=E(x)-K(x)=0G(x)=E(x)−K(x)=0. Im linearen Standardfall mit E(x)=p⋅xE(x)=p\cdot xE(x)=p⋅x und K(x)=Kf+kv⋅xK(x)=K_{f}+k_{v}\cdot xK(x)=Kf​+kv​⋅x ergibt sich die Gewinnschwelle unmittelbar zu xBE=Kfp−kvx_{BE}=\tfrac{K_{f}}{p-k_{v}}xBE​=p−kv​Kf​​.
Der Nenner p−kvp-k_{v}p−kv​ ist der STÜCKDECKUNGSBEITRAG: jener Betrag, den jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten beisteuert. Diese Deutung ist der Kern des ganzen Abschnitts - der Break-Even sagt, wie viele Stücke nötig sind, bis die Fixkosten aufgebraucht sind.
Daraus folgt eine wichtige Bedingung: Ist der Stückdeckungsbeitrag null oder negativ, existiert überhaupt kein Break-Even-Punkt. Jedes zusätzlich verkaufte Stück vergrößert dann den Verlust, und die Aufgabe verlangt genau diese Feststellung statt einer Zahl.
Bei nichtlinearen Kostenverläufen kann es ZWEI Gewinnschwellen geben: eine untere und eine obere. Zwischen ihnen liegt die Gewinnzone, außerhalb die Verlustzone; das Gewinnmaximum liegt im Inneren dieser Zone und fällt keinesfalls mit einer Gewinnschwelle zusammen.
In der Praxis dient der Break-Even auch dem Vergleich zweier Verfahren oder Tarife: Man setzt die beiden Kostenfunktionen gleich und erhält die Menge, ab der sich das Verfahren mit den höheren Fixkosten und den niedrigeren variablen Kosten lohnt. Die Antwort ist stets ein Intervall mit Deutung, nie eine bloße Zahl.
Zur vollständigen Antwort gehört schließlich die Sicherheitsmarge: Wie weit liegt der geplante Absatz über der Gewinnschwelle? Ein Betrieb, der nur knapp darüber plant, arbeitet mit hohem Risiko - genau das erwartet der Operator „beurteilen" in Teil-2-Aufgaben.

Vokabeln

→ Kartei
  • Break-Even-PunktAbsatzmenge, bei der Erlös und Kosten gleich hoch sind; auch Gewinnschwelle.
  • Stückdeckungsbeitrag$p-k_{v}$; Beitrag jedes Stücks zur Deckung der Fixkosten.
  • GewinnzoneMengenbereich mit positivem Gewinn; zwischen unterer und oberer Gewinnschwelle.
  • GewinnschwelleUntere Grenze der Gewinnzone.
  • GewinngrenzeObere Grenze der Gewinnzone bei nichtlinearem Verlauf.
  • SicherheitsmargeAbstand der geplanten Menge von der Gewinnschwelle.

Break-Even-Bedingung

K(xBE)=E(xBE)  ⟺  G(xBE)=0K(x_{BE})=E(x_{BE})\;\Longleftrightarrow\;G(x_{BE})=0K(xBE​)=E(xBE​)⟺G(xBE​)=0

xBEx_{BE}xBE​ ist die Gewinnschwelle - die Menge, bei der Erlös und Kosten übereinstimmen und der Gewinn null ist. Darunter arbeitet der Betrieb mit Verlust, darüber mit Gewinn.

Break-Even bei linearer Kostenstruktur

xBE=Kfp−kvx_{BE}=\dfrac{K_{f}}{p-k_{v}}xBE​=p−kv​Kf​​

KfK_{f}Kf​ sind die Fixkosten, p−kvp-k_{v}p−kv​ ist der Stückdeckungsbeitrag. Ist dieser null oder negativ, existiert überhaupt keine Gewinnschwelle - jedes weitere Stück vergrößert dann den Verlust.

Erlösgerade

Erlösgerade E(x) = 50·xSchaubild von E(x) = 50·x, Nullstellen bei x = 0, y-Achsenabschnitt bei y = 0, steigend, im Bereich x von 0 bis 400501001502002503003504005000100001500020000200 StkE(x) = 50·xEURx (Stück)
Abb. 3Erlösgerade E(x)=50⋅xE(x)=50\cdot xE(x)=50⋅x; die Kostengerade und der Break-Even siehe Skizze oben.

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Musterbeispiel

Break-Even-Punkt eines Produkts

Eine Firma verkauft Produkt zu 25 Euro/Stu¨ck25\,\mathrm{Euro/Stück}25Euro/Stu¨ck. Fixkosten Kf=4 000 EuroK_{f}=4\,000\,\mathrm{Euro}Kf​=4000Euro, variable Kosten kv=15 Euro/Stu¨ckk_{v}=15\,\mathrm{Euro/Stück}kv​=15Euro/Stu¨ck. Bestimme die Gewinnschwelle.

  1. 01Funktionen

    Kosten K(x)=4 000+15xK(x)=4\,000+15xK(x)=4000+15x, Erlös E(x)=25xE(x)=25xE(x)=25x.

  2. 02Gleichsetzen

    4 000+15x=25x⇒4 000=10x⇒x=4004\,000+15x=25x \Rightarrow 4\,000=10x \Rightarrow x=4004000+15x=25x⇒4000=10x⇒x=400.

  3. 03Interpretation

    Ab 400400400 Stück arbeitet das Unternehmen profitabel.

Ergebnis: Gewinnschwelle bei 400400400 Stück.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Break-Even ist die Schwelle, ab der Erlös die Kosten deckt.

    Break-Even-Punkt — Kosten, Erlös, Gewinn

    Break-Even: Kosten, Erlös, GewinnSchaubild von E(x), Nullstellen bei x = 0, y-Achsenabschnitt bei y = 0, steigend, im Bereich x von 0 bis 180, Schaubild von K(x), y-Achsenabschnitt bei y = 2000, steigend, im Bereich x von 0 bis 180501001502000400060008000Break-EvenE(x)K(x)EURx (Stück)
    Abb.Schnittpunkt von K(x)K(x)K(x) und E(x)E(x)E(x) markiert die Gewinnschwelle.
  2. 2

    Bei linearen Funktionen ist es eine einfache Division durch den Stückdeckungsbeitrag.

  3. 3

    Prüfe, ob Deckungsbeitrag positiv ist - sonst gibt es keinen Break-Even.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank3 Punkte

Aufgabenstellung

Ein Catering-Service hat Fixkosten von 1 800 Euro1\,800\,\mathrm{Euro}1800Euro/Monat und variable Kosten von 12 Euro/Person12\,\mathrm{Euro/Person}12Euro/Person. Der Preis pro Person beträgt 30 Euro30\,\mathrm{Euro}30Euro. Bestimme die Mindestanzahl an Gästen pro Monat, um keine Verluste zu machen. (HUM)

Maturafokus

  • Berechne die Gewinnschwelle über E(x)=K(x)E(x)=K(x)E(x)=K(x) oder G(x)=0G(x)=0G(x)=0 und gib sie als Stückzahl mit Deutung an.
  • Nutze im linearen Fall die Kurzformel xBE=Kfp−kvx_{BE}=\tfrac{K_{f}}{p-k_{v}}xBE​=p−kv​Kf​​ und benenne den Nenner als Stückdeckungsbeitrag.
  • Stelle fest, wenn kein Break-Even existiert - bei nichtpositivem Stückdeckungsbeitrag ist genau das die Antwort.
  • Unterscheide Gewinnschwelle von Gewinnmaximum; die eine liegt auf der Nulllinie, das andere im Inneren der Gewinnzone.
  • Beurteile die Sicherheitsmarge: Wie weit liegt die geplante Menge über der Gewinnschwelle?

Typische Fehler

  • Stückdeckungsbeitrag und Stückgewinn werden verwechselt; der Deckungsbeitrag enthält die Fixkosten noch nicht.
  • Break-Even und Gewinnmaximum werden gleichgesetzt.
  • Ein negativer Deckungsbeitrag wird übersehen; dann existiert überhaupt keine Gewinnschwelle.
  • Bei nichtlinearem Verlauf wird nur eine der beiden Gewinnschwellen angegeben.
  • Das Ergebnis bleibt eine Zahl ohne Deutung; verlangt ist die Aussage über Gewinn- und Verlustbereich.

§ 02

Aktive Wiederholung

Fixkosten 9 000 Euro9\,000\,\mathrm{Euro}9000Euro, variable Stückkosten 8 Euro8\,\mathrm{Euro}8Euro, Verkaufspreis 14 Euro14\,\mathrm{Euro}14Euro. Bestimme die Gewinnschwelle.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Formelsammlung SRDP Angewandte Mathematik (BHS) (BMBWF) · SRDP BHS - Aufgabenarchiv Angewandte Mathematik (IQS / BMBWF)

§ 03
§ 03

Gewinnmaximierung mit Preis-Absatz#

~3 Min Lesezeit●●●VertiefungLPB-11.4

Kernpunkte

Die Gewinnmaximierung ist die zentrale unternehmerische Optimierungsaufgabe und verbindet Wirtschaft mit der Differentialrechnung (B 5). Sie nutzt aus, dass auf einem realen Markt der Preis mit der Absatzmenge fällt - was die Mengenwahl überhaupt erst zu einer Entscheidung macht.
Diesen Zusammenhang beschreibt die Preis-Absatz-Funktion p(x)p(x)p(x) (meist linear fallend). Aus ihr folgt die Erlösfunktion E(x)=p(x)⋅xE(x)=p(x)\cdot xE(x)=p(x)⋅x, die quadratisch wird, und mit den Kosten die Gewinnfunktion G(x)=E(x)−K(x)G(x)=E(x)-K(x)G(x)=E(x)−K(x). Den Erlös nicht aus p(x)⋅xp(x)\cdot xp(x)⋅x aufzustellen, ist der häufigste Anfangsfehler.
Das Gewinnmaximum findet man wie jedes Extremum (B 5): G′(x)=0G'(x)=0G′(x)=0 liefert die kritische Stelle, die hinreichende Bedingung G′′(x)<0G''(x)<0G′′(x)<0 sichert das Maximum. Bei linearen Bausteinen ist G(x)G(x)G(x) eine nach unten geöffnete Parabel, deren Scheitel das Maximum ist ().

Gewinnfunktion: Schwelle, Maximum, Grenze

GewinnfunktionSchaubild von G(x), Nullstellen bei x = 3.397, 176.603, Hochpunkt bei (90, 3750), y-Achsenabschnitt bei y = -300, im Bereich x von 0 bis 180501001501000200030004000Max(90, 3750)GewinnschwelleG(x)Gewinn (Euro)Menge x
Abb. 4Die Gewinnfunktion G(x)=E(x)−K(x)G(x)=E(x)-K(x)G(x)=E(x)−K(x) ist (bei linearer Kostenstruktur und linearer Preis-Absatz-Funktion) eine nach unten geöffnete Parabel: Nullstelle = Gewinnschwelle, Scheitel = Gewinnmaximum.
Abb. 4 ↓
Ökonomisch gedeutet ist die Bedingung G′(x)=0G'(x)=0G′(x)=0 gleichbedeutend mit E′(x)=K′(x)E'(x)=K'(x)E′(x)=K′(x) - Grenzerlös gleich Grenzkosten. Solange eine zusätzliche Einheit mehr Erlös als Kosten bringt, lohnt die Ausweitung; im Optimum halten sich beide gerade die Waage.
Aus der optimalen Menge x∗x^{*}x∗ ergeben sich die vollständigen Antworten: der optimale Preis p(x∗)p(x^{*})p(x∗) (in die Preis-Absatz-Funktion einsetzen!) und der Maximalgewinn G(x∗)G(x^{*})G(x∗). Den optimalen Preis nicht anzugeben, ist ein typischer Punkteverlust.
Stets ist die Plausibilität zu prüfen (positive Stückzahl, Preis über den Stückkosten) und zu bedenken, dass das Gewinnmaximum auch durch Randpunkte begrenzt sein kann - etwa eine Kapazitätsgrenze oder Marktsättigung. In der Matura ist dies eine häufige Teil-2-Aufgabe der HAK.

Vokabeln

→ Kartei
  • Gewinnfunktion$G(x)=E(x)-K(x)$; Differenz aus Erlös und Kosten.
  • GrenzerlösAbleitung der Erlösfunktion; Erlöszuwachs der nächsten Einheit.
  • GrenzkostenAbleitung der Kostenfunktion; Kostenzuwachs der nächsten Einheit.
  • Cournot-PunktPunkt auf der Preis-Absatz-Funktion beim gewinnmaximalen Absatz.
  • Preis-Absatz-Funktion$p(x)$; Preis, zu dem sich die Menge $x$ absetzen lässt.
  • ErlösmaximumMenge mit größtem Erlös; sie liegt in der Regel über der gewinnmaximalen Menge.

Gewinnfunktion und Grenzerlös = Grenzkosten

G(x)=E(x)−K(x),G′(x)=0⇒E′(x)=K′(x)G(x)=E(x)-K(x),\quad G'(x)=0\Rightarrow E'(x)=K'(x)G(x)=E(x)−K(x),G′(x)=0⇒E′(x)=K′(x)

GGG ist der Gewinn als Differenz von Erlös und Kosten. Die notwendige Bedingung G′(x)=0G'(x)=0G′(x)=0 ist gleichbedeutend damit, dass Grenzerlös und Grenzkosten übereinstimmen; die hinreichende Bedingung G′′(x)<0G''(x)<0G′′(x)<0 muss zusätzlich geprüft werden.

Notwendige Bedingung Gewinnmaximum

E′(x)=K′(x)E'(x)=K'(x)E′(x)=K′(x)

Im gewinnmaximalen Punkt bringt die nächste produzierte Einheit genau so viel Erlös, wie sie kostet. Notwendig heißt: Die Bedingung muss gelten, sichert das Maximum aber noch nicht - dafür braucht es G′′(x)<0G''(x)<0G′′(x)<0.

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Musterbeispiel

Maximaler Gewinn bei linearer Preis-Absatz-Funktion

Preis-Absatz-Funktion p(x)=200−2xp(x)=200-2xp(x)=200−2x (xxx in Hundert Stück), Kosten K(x)=100+50xK(x)=100+50xK(x)=100+50x. Bestimme den gewinnoptimalen Absatz.

  1. 01Erlös

    E(x)=p⋅x=(200−2x)⋅x=200x−2x2E(x)=p\cdot x=(200-2x)\cdot x=200x-2x^{2}E(x)=p⋅x=(200−2x)⋅x=200x−2x2.

  2. 02Gewinn

    G(x)=E(x)−K(x)=200x−2x2−100−50x=−2x2+150x−100G(x)=E(x)-K(x)=200x-2x^{2}-100-50x=-2x^{2}+150x-100G(x)=E(x)−K(x)=200x−2x2−100−50x=−2x2+150x−100.

  3. 03Ableitung

    G′(x)=−4x+150=0⇒x=37,5G'(x)=-4x+150=0 \Rightarrow x=37{,}5G′(x)=−4x+150=0⇒x=37,5.

  4. 04Maximalgewinn

    G(37,5)=−2⋅1406,25+150⋅37,5−100=−2812,5+5625−100=2712,5G(37{,}5)=-2\cdot 1406{,}25+150\cdot 37{,}5-100=-2812{,}5+5625-100=2712{,}5G(37,5)=−2⋅1406,25+150⋅37,5−100=−2812,5+5625−100=2712,5.

Ergebnis: Optimum bei x=37,5x=37{,}5x=37,5 Hundert Stück, Maximalgewinn 2 712,50 Euro2\,712{,}50\,\mathrm{Euro}2712,50Euro.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Erlösfunktion ergibt sich aus Preis mal Menge.

  2. 2

    Gewinnmaximum: Grenzerlös gleich Grenzkosten.

  3. 3

    Prüfe Hinreichendbedingung und interpretiere Ergebnis.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Eine Firma hat die Kostenfunktion K(x)=0,01x3−0,6x2+15x+200K(x)=0{,}01x^{3}-0{,}6x^{2}+15x+200K(x)=0,01x3−0,6x2+15x+200 und Preis-Absatz p(x)=50−0,1xp(x)=50-0{,}1xp(x)=50−0,1x. Bestimme das gewinnoptimale xxx und den Maximalgewinn (gerundet). (HAK)

Maturafokus

  • Stelle die Erlösfunktion bei preisabhängiger Nachfrage stets als E(x)=p(x)⋅xE(x)=p(x)\cdot xE(x)=p(x)⋅x auf, nie als p⋅xp\cdot xp⋅x mit festem Preis.
  • Bilde die Gewinnfunktion G(x)=E(x)−K(x)G(x)=E(x)-K(x)G(x)=E(x)−K(x) und suche das Maximum über G′(x)=0G'(x)=0G′(x)=0.
  • Prüfe die hinreichende Bedingung G′′(x)<0G''(x)<0G′′(x)<0, bevor du das Ergebnis als Maximum ausgibst.
  • Gib DREI Größen an: optimale Menge, zugehörigen Preis p(xopt)p(x_{\text{opt}})p(xopt​) und den Maximalgewinn.
  • Deute das Ergebnis ökonomisch: Im Optimum stimmen Grenzerlös und Grenzkosten überein.

Typische Fehler

  • E(x)E(x)E(x) wird nicht aus p(x)⋅xp(x)\cdot xp(x)⋅x gebildet; der sinkende Preis bleibt unberücksichtigt.
  • Die hinreichende Bedingung wird nicht geprüft; eine Minimalstelle wird als Optimum ausgegeben.
  • Der optimale PREIS fehlt in der Antwort; angegeben wird nur die Menge.
  • Die Randwerte des zulässigen Bereichs werden nicht mit dem inneren Optimum verglichen.
  • Gewinnmaximum und Erlösmaximum werden gleichgesetzt; sie liegen bei verschiedenen Mengen.

§ 03

Aktive Wiederholung

Preis-Absatz p(x)=120−0,5xp(x)=120-0{,}5xp(x)=120−0,5x, Kostenfunktion K(x)=300+30xK(x)=300+30xK(x)=300+30x. Bestimme optimalen Absatz und Gewinn.

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§ 04
§ 04

Deckungsbeitrag und Sortimentsentscheidung#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPB-11.2

Kernpunkte

Die Deckungsbeitragsrechnung ist das wichtigste Werkzeug der kurzfristigen Sortiments- und Produktionsplanung. Ihr Kern ist der Stückdeckungsbeitrag db=p−kvdb=p-k_vdb=p−kv​: der Betrag, den jeder verkaufte Artikel nach Abzug seiner variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt.
Sie beruht auf der Teilkostenrechnung - im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden die Fixkosten nicht auf einzelne Produkte umgelegt, da sie ohnehin anfallen. Diese beiden Sichtweisen zu vermischen, ist ein häufiger Fehler; für kurzfristige Entscheidungen zählt der Deckungsbeitrag.
Bei knappen Ressourcen (Maschinenzeit, Material) genügt der Stückdeckungsbeitrag allein nicht: Entscheidend ist der relative Deckungsbeitrag je beanspruchter Engpasseinheit, dbjrj\tfrac{db_j}{r_j}rj​dbj​​. Man priorisiert die Produkte mit dem höchsten Wert () - so erzielt der Engpass den größten Gesamtdeckungsbeitrag.

Engpasspriorisierung nach Deckungsbeitrag je Stunde

Engpasspriorisierung nach DB je StundeBalkendiagramm: DB je Stunde (Euro/h), Daten: DB je Stunde (Euro/h) · A (25/2): 12.5; DB je Stunde (Euro/h) · B (18/1,5): 12; DB je Stunde (Euro/h) · C (32/3): 10.7024681012A (25/2)B (18/1,5)C (32/3)12.51210.7DB je Stunde (Euro/h)
Abb. 5Bei knapper Maschinenzeit zählt nicht der Stückdeckungsbeitrag, sondern der Deckungsbeitrag je Engpassstunde (db/rdb/rdb/r): Produkt A führt vor B vor C.
Abb. 5 ↓
Genau hier liegt die zentrale Einsicht: Ein Produkt mit hohem Stückdeckungsbeitrag, das aber viel Engpasszeit bindet, kann unattraktiver sein als eines mit kleinerem dbdbdb, das den Engpass sparsam nutzt. Den Engpass nicht zu erkennen, führt zu falscher Priorisierung.
Bei mehreren Produkten arbeitet man mit einer Mischkalkulation über den gewichteten Durchschnittsdeckungsbeitrag. Hat ein Produkt einen negativen Deckungsbeitrag (db<0db<0db<0), deckt es nicht einmal seine variablen Kosten und sollte kurzfristig aus dem Sortiment fallen.
Langfristig sind allerdings strategische Aspekte abzuwägen - Imagewirkung, Sortimentsverbund, Kundenbindung -, sodass ein kurzfristig unrentables Produkt im Programm bleiben kann. In der Matura ist daher die kurzfristige von der langfristigen Sicht zu trennen und der Engpass korrekt zu identifizieren.

Vokabeln

→ Kartei
  • DeckungsbeitragPreis minus variable Kosten; Beitrag zur Deckung der Fixkosten.
  • TeilkostenrechnungRechnung, die nur die variablen Kosten zurechnet.
  • VollkostenrechnungRechnung, die auch die Fixkosten auf die Produkte verteilt.
  • EngpassKnappe Ressource, die die Produktionsmenge begrenzt.
  • relativer DeckungsbeitragDeckungsbeitrag je Einheit der Engpassressource; Reihungskriterium.
  • SortimentsentscheidungAuswahl der zu produzierenden Produkte unter Knappheit.

Deckungsbeitrag und Engpasspriorisierung

db=p−kv,Engpassrang=dbrEngpassdb = p - k_{v},\quad \text{Engpassrang} = \dfrac{db}{r_{\text{Engpass}}}db=p−kv​,Engpassrang=rEngpass​db​

dbdbdb ist der Stückdeckungsbeitrag, rEngpassr_{\text{Engpass}}rEngpass​ der Verbrauch der knappen Ressource je Stück. Gereiht wird nach dem Deckungsbeitrag JE ENGPASSEINHEIT, nicht nach dem absoluten Deckungsbeitrag je Stück.

Musterbeispiel

Engpasskalkulation drei Produkte

A: db=25db=25db=25 Euro, 222 h. B: db=18db=18db=18 Euro, 1,51{,}51,5 h. C: db=32db=32db=32 Euro, 333 h.

  1. 01Rang berechnen

    A: 25/2=12,525/2=12{,}525/2=12,5 Euro/h. B: 18/1,5=1218/1{,}5=1218/1,5=12 Euro/h. C: 32/3≈10,732/3\approx 10{,}732/3≈10,7 Euro/h.

  2. 02Priorisierung

    Höchster Wert: A vor B vor C.

Ergebnis: Reihenfolge A > B > C bei knapper Maschinenzeit.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Deckungsbeitrag misst, was nach Abzug der variablen Kosten an Fixkosten + Gewinn übrig bleibt.

  2. 2

    Bei knappen Ressourcen Engpasspriorisierung beachten.

  3. 3

    Negativen Deckungsbeitrag kurzfristig vermeiden.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank2 Punkte

Aufgabenstellung

Ein Produkt wird zu 45 Euro/Stu¨ck45\,\mathrm{Euro/Stück}45Euro/Stu¨ck verkauft, variable Kosten 28 Euro28\,\mathrm{Euro}28Euro. Berechne Stückdeckungsbeitrag und Deckungsbeitragsquote. (HAK)

Maturafokus

  • Berechne den Stückdeckungsbeitrag als Preis minus variable Stückkosten und den Gesamtdeckungsbeitrag als dessen Vielfaches.
  • Identifiziere den Engpass ausdrücklich - Maschinenstunden, Material oder Arbeitszeit - und benenne seine Einheit.
  • Priorisiere nach dem relativen Deckungsbeitrag JE ENGPASSEINHEIT, nicht nach dem absoluten Deckungsbeitrag je Stück.
  • Trenne kurzfristige von langfristiger Sicht: Kurzfristig zählt der Deckungsbeitrag, langfristig müssen auch die Fixkosten gedeckt sein.
  • Nenne nicht rechenbare Aspekte ausdrücklich - Sortimentsbreite, Kundenbindung, Imagewirkung gehören in die Beurteilung.

Typische Fehler

  • Vollkosten- und Teilkostenrechnung werden vermischt; im Deckungsbeitrag stehen nur die VARIABLEN Kosten.
  • Der Engpass wird nicht erkannt; priorisiert wird dann nach dem falschen Kriterium.
  • Es wird nach absolutem statt nach engpassbezogenem Deckungsbeitrag gereiht.
  • Ein Produkt mit positivem Deckungsbeitrag wird ausgelistet, weil es die Vollkosten nicht deckt - kurzfristig ist das ein Fehler.
  • Strategische Aspekte werden ignoriert, obwohl der Operator „beurteilen" sie einfordert.

§ 04

Aktive Wiederholung

Drei Produkte A, B, C haben Deckungsbeiträge 25,18,32 Euro/Stu¨ck25, 18, 32\,\mathrm{Euro/Stück}25,18,32Euro/Stu¨ck und benötigen 2,1,5,3 h2, 1{,}5, 3\,\mathrm{h}2,1,5,3h Maschinenzeit. Welches sollte priorisiert werden, wenn Maschinenzeit der Engpass ist?

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§ 05
§ 05

Stückkosten und Betriebsoptimum#

~3 Min Lesezeit●●●VertiefungLPB-11.1LPB-11.3

Kernpunkte

Die Stückkostenfunktion (Durchschnittskosten) Kˉ(x)=K(x)x\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}Kˉ(x)=xK(x)​ gibt die Gesamtkosten je produzierter Einheit an. Bei Fixkosten ist ihr Verlauf typischerweise U-förmig: Erst sinken die Stückkosten (Fixkosten verteilen sich auf mehr Stücke), dann steigen sie wieder (variable Kosten dominieren) - der Tiefpunkt ist betriebswirtschaftlich besonders bedeutsam ().

Betriebsoptimum: Stückkosten und Grenzkosten

BetriebsoptimumSchaubild von Stückkosten, Tiefpunkt bei (10, 20), im Bereich x von 1 bis 25, Schaubild von Grenzkosten, steigend, im Bereich x von 1 bis 255101520251020304050OptimumStückkostenGrenzkostenEuro/StückMenge x
Abb. 6Die Stückkosten Kˉ(x)=x+100x\bar K(x)=x+\tfrac{100}{x}Kˉ(x)=x+x100​ haben ihr Minimum (Betriebsoptimum) genau dort, wo die Grenzkosten K′(x)K'(x)K′(x) sie schneiden - bei x=10x=10x=10 mit Kˉ=20\bar K=20Kˉ=20.
Abb. 6 ↓
Dieser Tiefpunkt ist das Betriebsoptimum: die Menge mit den minimalen Stückkosten. Man findet es wie jedes Minimum über Kˉ′(x)=0\bar K'(x)=0Kˉ′(x)=0 und sichert es mit Kˉ′′(x)>0\bar K''(x)>0Kˉ′′(x)>0 ab - der Operator „bestimmen" verlangt genau diese beiden Schritte.
Bemerkenswert ist die ökonomische Gesetzmäßigkeit dahinter: Im Betriebsoptimum schneiden sich die Grenzkosten K′(x)K'(x)K′(x) und die Stückkosten Kˉ(x)\bar K(x)Kˉ(x) (). Solange die Grenzkosten unter den Stückkosten liegen, ziehen sie den Durchschnitt nach unten; sobald sie ihn übersteigen, steigt er - der Schnittpunkt ist genau das Minimum.
Der Wert der Stückkosten im Betriebsoptimum ist die langfristige Preisuntergrenze: Sinkt der Marktpreis dauerhaft darunter, kann der Betrieb nicht einmal seine Vollkosten decken und macht auf Dauer Verluste. Diese Interpretation ist der Kern der Aufgabe.
Davon zu unterscheiden ist das Betriebsminimum - die Menge mit minimalen variablen Stückkosten und damit die kurzfristige Preisuntergrenze. Solange der Preis wenigstens die variablen Kosten deckt, lohnt die Weiterproduktion kurzfristig; es liegt unterhalb des Betriebsoptimums.
Die wichtigste Abgrenzung lautet: Betriebsoptimum (minimale Stückkosten) und Gewinnmaximum (maximaler Gewinn) sind verschiedene Mengen - die kostengünstigste Menge ist nicht die gewinnträchtigste. Ebenso sind Stückkosten Kˉ(x)=K(x)x\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}Kˉ(x)=xK(x)​ und Grenzkosten K′(x)K'(x)K′(x) sauber zu trennen.

Vokabeln

→ Kartei
  • StückkostenGesamtkosten je produzierter Einheit.
  • BetriebsoptimumMenge mit minimalen Stückkosten.
  • BetriebsminimumMenge mit minimalen variablen Stückkosten; kurzfristige Preisuntergrenze.
  • langfristige PreisuntergrenzePreis in Höhe der minimalen Stückkosten.
  • GrenzkostenAbleitung der Kostenfunktion; im Betriebsoptimum gleich den Stückkosten.
  • KostenkehreWendepunkt der Kostenfunktion; dort sind die Grenzkosten minimal.

Stückkosten und Betriebsoptimum

Kˉ(x)=K(x)x,Kˉ′(x)=0  ⇒  Betriebsoptimum\bar K(x)=\dfrac{K(x)}{x},\quad \bar K'(x)=0\;\Rightarrow\;\text{Betriebsoptimum}Kˉ(x)=xK(x)​,Kˉ′(x)=0⇒Betriebsoptimum

Kˉ(x)\bar K(x)Kˉ(x) sind die Gesamtkosten je Stück. Das Betriebsoptimum ist die Menge mit minimalen Stückkosten und zugleich die langfristige Preisuntergrenze; dort stimmen Grenzkosten und Stückkosten überein.

Musterbeispiel

Betriebsoptimum bestimmen

Kostenfunktion K(x)=x2+100K(x)=x^{2}+100K(x)=x2+100. Bestimme Betriebsoptimum und minimale Stückkosten.

  1. Schritt 1 - Stückkosten

    Kˉ(x)=x2+100x=x+100x\bar K(x)=\tfrac{x^{2}+100}{x}=x+\tfrac{100}{x}Kˉ(x)=xx2+100​=x+x100​.

  2. Schritt 2 - Ableiten und null setzen

    Kˉ′(x)=1−100x2=0⇒x2=100⇒x=10\bar K'(x)=1-\tfrac{100}{x^{2}}=0\Rightarrow x^{2}=100\Rightarrow x=10Kˉ′(x)=1−x2100​=0⇒x2=100⇒x=10 (positiv).

  3. Schritt 3 - Minimum und Wert

    Kˉ′′(x)=200x3>0\bar K''(x)=\tfrac{200}{x^{3}}>0Kˉ′′(x)=x3200​>0, also Minimum. Kˉ(10)=10+10010=20\bar K(10)=10+\tfrac{100}{10}=20Kˉ(10)=10+10100​=20.

Ergebnis: Betriebsoptimum bei x=10x=10x=10 Stück; minimale Stückkosten 20 Euro/Stu¨ck20\,\mathrm{Euro/Stück}20Euro/Stu¨ck (= langfristige Preisuntergrenze).

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank4 Punkte

Aufgabenstellung

Eine Kostenfunktion lautet K(x)=0,5x2+8x+200K(x)=0{,}5x^{2}+8x+200K(x)=0,5x2+8x+200. Bestimme das Betriebsoptimum (minimale Stückkosten) und interpretiere es als Preisuntergrenze. (HAK)

Maturafokus

  • Bilde die Stückkosten als Kˉ(x)=K(x)x\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}Kˉ(x)=xK(x)​ und suche das Betriebsoptimum über Kˉ′(x)=0\bar K'(x)=0Kˉ′(x)=0.
  • Prüfe die hinreichende Bedingung Kˉ′′(x)>0\bar K''(x)>0Kˉ′′(x)>0, damit tatsächlich ein Minimum vorliegt.
  • Deute das Stückkostenminimum als LANGFRISTIGE Preisuntergrenze - darunter deckt der Preis nicht einmal die Durchschnittskosten.
  • Nutze die Eigenschaft, dass im Betriebsoptimum Grenzkosten und Stückkosten übereinstimmen, als Rechenkontrolle.
  • Unterscheide die langfristige Preisuntergrenze (Stückkostenminimum) von der kurzfristigen (Minimum der variablen Stückkosten).

Typische Fehler

  • Stückkosten und Grenzkosten werden verwechselt: Kˉ(x)=K(x)x\bar K(x)=\tfrac{K(x)}{x}Kˉ(x)=xK(x)​ gegenüber K′(x)K'(x)K′(x).
  • Die hinreichende Bedingung für das Minimum wird nicht geprüft.
  • Betriebsoptimum und Gewinnmaximum werden gleichgesetzt; das eine minimiert Kosten je Stück, das andere maximiert den Gewinn.
  • Bei der Ableitung von K(x)x\tfrac{K(x)}{x}xK(x)​ wird die Quotientenregel nicht angewandt.
  • Die Preisuntergrenze wird ohne Zeithorizont genannt; kurz- und langfristig fallen sie auseinander.

§ 05

Aktive Wiederholung

Bestimme das Betriebsoptimum der Kostenfunktion K(x)=x2+100K(x)=x^{2}+100K(x)=x2+100 und gib die minimalen Stückkosten an.

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§ 06
§ 06

Preiselastizität der Nachfrage#

~3 Min Lesezeit●●●VertiefungLPB-11.4

Kernpunkte

Die Preiselastizität der Nachfrage misst, wie empfindlich die nachgefragte Menge auf Preisänderungen reagiert - die zentrale Kennzahl jeder Preispolitik. Sie beantwortet die Frage „Wenn ich den Preis ändere, wie stark ändert sich der Absatz, und was passiert mit dem Erlös?".
Definiert ist sie als Verhältnis relativer Änderungen (Bogenelastizität): ε=Δx/xΔp/p\varepsilon=\dfrac{\Delta x/x}{\Delta p/p}ε=Δp/pΔx/x​. Entscheidend ist „relativ" - es werden prozentuale, nicht absolute Änderungen ins Verhältnis gesetzt, und im Zähler steht die Menge, im Nenner der Preis. Beides zu vertauschen oder absolute Werte einzusetzen, sind die häufigsten Fehler.
Da die Nachfrage bei steigendem Preis fällt, ist ε\varepsilonε in der Regel negativ; meist betrachtet man den Betrag ∣ε∣|\varepsilon|∣ε∣. Aus dem negativen Vorzeichen auf einen Rechenfehler zu schließen, ist verfehlt - es ist die Regel, nicht die Ausnahme.
Der Betrag teilt die Nachfrage in zwei Regime: elastisch bei ∣ε∣>1|\varepsilon|>1∣ε∣>1 (die Menge reagiert überproportional stark - Luxusgüter, gut ersetzbare Produkte) und unelastisch bei ∣ε∣<1|\varepsilon|<1∣ε∣<1 (die Menge reagiert schwach - lebensnotwendige Güter ohne Ersatz). Bei ∣ε∣=1|\varepsilon|=1∣ε∣=1 spricht man von Einheitselastizität.
Die praktische Konsequenz ist die Erlöswirkung: Bei elastischer Nachfrage senkt eine Preiserhöhung den Erlös (der Mengenrückgang überwiegt), bei unelastischer Nachfrage erhöht sie ihn (der Mengenrückgang ist gering). Genau das macht die Elastizität zur Schlüsselgröße der Preisentscheidung.
Anschaulich ändert sich die Elastizität sogar entlang einer geraden Nachfragekurve: Die obere Hälfte (hoher Preis, kleine Menge) ist elastisch, die untere unelastisch, im Mittelpunkt gilt ∣ε∣=1|\varepsilon|=1∣ε∣=1 (). In der Matura ist die Bogenelastizität aus zwei Preis-Mengen-Paaren zu berechnen und daraus eine Preisstrategie zu begründen.

Preiselastizität entlang der Nachfragekurve

Elastizität entlang der NachfrageSchaubild von Nachfrage p(x), Nullstellen bei x = 800, y-Achsenabschnitt bei y = 20, fallend, im Bereich x von 0 bis 8001002003004005006007008005101520|ε| = 1Nachfrage p(x)Preis pMenge x
Abb. 7Auf einer linearen Nachfragekurve ist die obere Hälfte (hoher Preis) elastisch (∣ε∣>1|\varepsilon|>1∣ε∣>1), die untere unelastisch (∣ε∣<1|\varepsilon|<1∣ε∣<1); im Mittelpunkt gilt ∣ε∣=1|\varepsilon|=1∣ε∣=1.
Abb. 7 ↓

Vokabeln

→ Kartei
  • PreiselastizitätVerhältnis der relativen Mengenänderung zur relativen Preisänderung.
  • elastische Nachfrage$|\varepsilon|>1$; die Menge reagiert überproportional auf Preisänderungen.
  • unelastische Nachfrage$|\varepsilon|<1$; die Menge reagiert unterproportional.
  • BogenelastizitätElastizität über ein Preisintervall, gerechnet aus zwei Preis-Mengen-Paaren.
  • PunktelastizitätElastizität an einer Stelle, gerechnet mit der Ableitung der Nachfragefunktion.
  • ErlöswirkungFolge einer Preisänderung für den Erlös; sie hängt vom Betrag der Elastizität ab.

Bogenelastizität der Nachfrage

ε=Δx/xΔp/p\varepsilon=\dfrac{\Delta x/x}{\Delta p/p}ε=Δp/pΔx/x​

Δx/x\Delta x/xΔx/x ist die relative Mengen-, Δp/p\Delta p/pΔp/p die relative Preisänderung. Das Ergebnis ist im Regelfall negativ; entscheidend ist der BETRAG: über eins elastisch, unter eins unelastisch. Der Wert gilt nur für das betrachtete Preisintervall.

Musterbeispiel

Preiselastizität beurteilen

Preis 20→18 Euro20\to 18\,\mathrm{Euro}20→18Euro, Menge 500→560500\to 560500→560. Bestimme ε\varepsilonε und beurteile.

  1. Schritt 1 - Relative Mengenänderung

    Δxx=560−500500=60500=0,12\tfrac{\Delta x}{x}=\tfrac{560-500}{500}=\tfrac{60}{500}=0{,}12xΔx​=500560−500​=50060​=0,12.

  2. Schritt 2 - Relative Preisänderung

    Δpp=18−2020=−220=−0,10\tfrac{\Delta p}{p}=\tfrac{18-20}{20}=\tfrac{-2}{20}=-0{,}10pΔp​=2018−20​=20−2​=−0,10.

  3. Schritt 3 - Elastizität und Urteil

    ε=0,12−0,10=−1,2\varepsilon=\tfrac{0{,}12}{-0{,}10}=-1{,}2ε=−0,100,12​=−1,2; da ∣ε∣=1,2>1|\varepsilon|=1{,}2>1∣ε∣=1,2>1, ist die Nachfrage elastisch - eine Preissenkung steigert hier den Erlös.

Ergebnis: Elastizität ε=−1,2\varepsilon=-1{,}2ε=−1,2; die Nachfrage ist elastisch.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank3 Punkte

Aufgabenstellung

Bei einer Preiserhöhung von 50 Euro50\,\mathrm{Euro}50Euro auf 55 Euro55\,\mathrm{Euro}55Euro sinkt die Nachfrage von 200200200 auf 190190190 Stück. Berechne die Preiselastizität und beurteile die Reaktion. (HAK)

Maturafokus

  • Bilde die Elastizität aus RELATIVEN Änderungen: ε=Δx/xΔp/p\varepsilon=\tfrac{\Delta x/x}{\Delta p/p}ε=Δp/pΔx/x​ - absolute Differenzen sind unbrauchbar.
  • Achte auf die Zuordnung: Die Mengenänderung steht im Zähler, die Preisänderung im Nenner.
  • Deute das negative Vorzeichen als Normalfall - steigt der Preis, sinkt die Menge; entscheidend ist der BETRAG.
  • Beurteile die Preisstrategie über ∣ε∣|\varepsilon|∣ε∣: elastisch (>1>1>1) bedeutet, dass eine Preissenkung den Erlös steigert; unelastisch (<1<1<1) das Gegenteil.
  • Nenne den Bezugsbereich - eine Bogenelastizität gilt für das betrachtete Preisintervall, nicht für die ganze Kurve.

Typische Fehler

  • Absolute statt relative Änderungen werden in den Quotienten eingesetzt.
  • Zähler und Nenner werden vertauscht; Preis- und Mengenänderung sind vertauscht.
  • Aus dem negativen Vorzeichen wird auf einen Rechenfehler geschlossen; es ist der Regelfall.
  • Die Elastizität wird als konstant über die gesamte Nachfragefunktion angenommen; sie ändert sich mit dem Preis.
  • Aus ∣ε∣>1|\varepsilon|>1∣ε∣>1 wird geschlossen, eine Preissenkung erhöhe den GEWINN; sie erhöht zunächst nur den Erlös.

§ 06

Aktive Wiederholung

Sinkt der Preis von 20 Euro20\,\mathrm{Euro}20Euro auf 18 Euro18\,\mathrm{Euro}18Euro, steigt die nachgefragte Menge von 500500500 auf 560560560. Berechne die Preiselastizität und beurteile, ob die Nachfrage elastisch ist.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

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Quellen: Formelsammlung SRDP Angewandte Mathematik (BHS) (BMBWF) · SRDP BHS - Aufgabenarchiv Angewandte Mathematik (IQS / BMBWF)

Stand 06/2026 · Vollständige Fassung über den Tiefenregler — gleiche Stelle, gleiche Anker

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Kosten- und Erlösfunktion○
    • 02Break-Even-Analyse◐
    • 03Gewinnmaximierung mit Preis-Absatz●
    • 04Deckungsbeitrag und Sortimentsentscheidung◐
    • 05Stückkosten und Betriebsoptimum●
    • 06Preiselastizität der Nachfrage●

0/6 Gelesen

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B 11 - Wirtschaftsmathematik: Kosten, Erlös, Gewinn

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Die Kostenfunktion ist K(x)=2 500+18xK(x)=2\,500+18xK(x)=2500+18x. Erläutere die Bedeutung von 2 5002\,5002500 und 181818 im Sachkontext. (HAK)

2 BE · 2022

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Belege & Quellen

Quellen

BMBWF

  • Formelsammlung SRDP Angewandte Mathematik (BHS)

IQS / BMBWF

  • SRDP BHS - Aufgabenarchiv Angewandte Mathematik

Siehe auch

  • B 5 - Differentialrechnung in AnwendungenGewinnmaximum und Betriebsoptimum sind Extremwertaufgaben.
  • B 6 - Integralrechnung und AnwendungenKonsumenten- und Produzentenrente sind Flächen unter Angebots- und Nachfragekurve.
  • B 10 - FinanzmathematikInvestitionsentscheidungen verbinden Kostenrechnung mit Kapitalwert und Zinsfuß.

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