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Notizen/Englisch/Grammar Reference B - Passive, Modals, Relative Clauses
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Grammar Reference B - Passive, Modals, Relative Clauses

Passive (alle Tempora), Modalverben + Modal Perfect, Relativsätze (defining/non-defining), Gerund vs. Infinitive - mit Beispielen, typischen Fehlern und Prüfungstrigger.

6 Abschnitte·~21 Min Lesezeit·4 Kompetenzen·Stand 06/2026

T·0999 / 13
Prüfungsprofil
AHS-G-Pas · Passive Voice in allen Tempora bilden und sinnvoll einsetzenAHS-G-Mod · Modalverben und Modal Perfect korrekt verwendenAHS-G-Rel · Relativsätze (defining / non-defining) korrekt bildenAHS-G-Vform · Gerund vs. Infinitive nach Verben unterscheiden
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Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. Grammar Reference B - Passive, Modals, Relative Clauses
    • 01Passive Voice - Aktiv vs. Passiv in allen Tempora◐
    • 02Modal Verbs and Modal Perfect - Bedeutung und Form◐
    • 03Relative Clauses - defining vs. non-defining◐
    • 04Gerund vs. Infinitive - Verb-Pattern lernen◐
    • 05Articles and Prepositions - Schlüsselfehlerquellen○
    • 06Wortstellung, Inversion und Cleft - Betonung als C1-Marker●

6 Abschnitte · 30 Merksätze · 0 Formeln · 30 Fehlerwarnungen

§ 01
§ 01

Passive Voice - Aktiv vs. Passiv in allen Tempora#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPE-G-Pas-1.1

Kernpunkte

Das Passiv verschiebt den Fokus vom Handelnden auf die Handlung oder das Ergebnis. Gebildet wird es mit einer Form von be plus Past Participle; das Objekt des Aktivsatzes wird zum Subjekt des Passivsatzes. zeigt die Bildung in allen Tempora. Genau diese Fokusverschiebung macht das Passiv zur Standardstimme in Report, Summary und wissenschaftlicher Prosa.

Passiv in allen Tempora

Aktiv -> Passiv pro TempusTabelle mit 3 Spalten und 5 Zeilen, Daten: Tempus · Aktiv · Passiv; Present · writes · is written; Past · wrote · was written; Pres. Perfect · has written · has been written; Future · will write · will be written; Modal · must write · must be writtenTempusAktivPassivPresentwritesis writtenPastwrotewas writtenPres. Perfecthas writtenhas been writtenFuturewill writewill be writtenModalmust writemust be written
Abb. 1Das Passiv bildet sich aus einer Form von "be" + Past Participle; pro Tempus ändert sich nur die be-Form. Bei Modalverben: modal + be + V3.
Abb. 1 ↓
Die Formen sind mechanisch ableitbar, sobald be in die richtige Zeitform gesetzt ist: is/are written (Present Simple), was/were written (Past Simple), has/have been written (Present Perfect), had been written (Past Perfect), will be written (Future), will have been written (Future Perfect). Mit Modalverb steht immer modal + be + V3: can be done, should be addressed, must have been seen.
Der Agent mit by wird nur genannt, wenn er wichtig ist. „The book was published in 1925" braucht keinen Verlag, „Guernica was painted by Picasso" braucht den Maler. Ein by hinter jedem Passivsatz ist deshalb ein Stilfehler, kein Grammatikfehler — aber er verrät, dass die Konstruktion mechanisch angewendet statt gewählt wurde.
Persönliches und unpersönliches Passiv bieten zwei Wege für dieselbe Aussage: „It is said that he is a genius" (unpersönlich, mit einleitendem it) und „He is said to be a genius" (persönlich, mit Infinitiv). Beide sind formell und gehören zu den Konstruktionen, die einen Essay hörbar anheben. Das umgangssprachliche get-Passiv („He got fired") gehört nicht in die schriftliche Prüfung.
Verben mit zwei Objekten (give, send, tell, offer, show) erlauben zwei Passivbildungen: „She was given a prize" und „A prize was given to her". Im Englischen ist die Variante mit der Person als Subjekt die üblichere — sie klingt natürlicher und ist im Zweifel die sichere Wahl.
Die häufigste Fehlerquelle ist das Past Participle unregelmäßiger Verben: „was wrote" statt „was written", „was took" statt „was taken", „was brought" korrekt, „was bringed" falsch. Wer die Top-50-Liste beherrscht, macht im Passiv praktisch keine Formfehler mehr — dieselbe Liste trägt zugleich Perfekt und Past Simple.

Vokabeln

→ Kartei
  • passive voice/ˈpæsɪv vɔɪs/Passiv; be + Past Participle.
  • agent/ˈeɪdʒənt/Handelnder; mit by nur wenn relevant.
  • impersonal passive/ɪmˈpɜːsənl ˈpæsɪv/Unpersönliches Passiv (It is said that …).
  • ditransitive verb/ˌdaɪtrænˈzɪtɪv vɜːb/Verb mit zwei Objekten (give, send).
  • to be addressed/biː əˈdrest/Behandelt / angegangen werden; Modal-Passiv.
  • get-passive/ɡet ˈpæsɪv/Umgangssprachliches Passiv (he got fired).
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Musterbeispiel

Passive im wissenschaftlichen Stil

Convert into passive (where appropriate): "Scientists conducted the experiment in 2020. They have published the results in Nature. They will repeat the study next year."

  1. 01Past Simple Passive

    "The experiment was conducted in 2020."

  2. 02Present Perfect Passive

    "The results have been published in Nature."

  3. 03Future Passive

    "The study will be repeated next year."

  4. 04Bemerkung

    Im wissenschaftlichen Stil wird der Agent (scientists) bewusst weggelassen, weil das Verfahren / Ergebnis im Fokus steht.

Ergebnis: Passiv ist hier stilistisch angemessen - es nimmt den Agenten heraus und stellt das Ereignis in den Mittelpunkt.

Maturafokus

  • Passive Voice ist in formellen Texten (Report, Essay, Letter to the Editor) Standard - es wird unpersönlich und sachlich.
  • Aktiv-Konstruktionen, in denen das Objekt das Subjekt sein sollte, werden im Englischen oft passiv ausgedrückt.
  • Passive Voice wird auch in Wissenschaftstexten verwendet, wenn der Agent nicht relevant ist.
  • Achte bei Past Participle auf unregelmäßige Verben (taken, seen, written, brought, done).
  • Prüfe bei Multi-Object-Verben (give, send, tell, offer), dass das richtige Objekt im Subjekt steht.

Typische Fehler

  • Past Participle falsch (was wrote statt was written).
  • Aktiv-Verb bei Passive ("The cake was made by him bake" - falsch).
  • "By" bei jedem Passive eingesetzt, auch wenn unnötig.
  • Modal-Passive falsch: "should be done" korrekt, "should being done" falsch.
  • Stative Verbs im Passiv falsch (be liked - umstritten in einigen Konstruktionen).

§ 01

Aktive Wiederholung

Convert 8 active sentences into passive, varying tenses (Present Simple, Past Simple, Present Perfect, Past Perfect, Future, Modal). Identify when "by + agent" is necessary and when it can be omitted.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE) (Englisch-Hilfen) · Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren) (Cambridge University Press & Assessment) · Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin (Oxford University Press)

§ 02
§ 02

Modal Verbs and Modal Perfect - Bedeutung und Form#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPE-G-Mod-1.1

Kernpunkte

Modalverben — can, could, may, might, will, would, shall, should, must, ought to, need, dare — folgen drei formalen Regeln, die keine Ausnahme kennen: keine Endung -s in der dritten Person Singular, kein to vor dem folgenden Verb, kein do zur Verneinung oder Frage. „She musts" und „he must to go" sind deshalb immer falsch.
Bedeutungsseitig decken sie acht Funktionen ab, die ordnet: Fähigkeit (can, could, be able to), Erlaubnis (can, could, may), Möglichkeit (may, might, could), Verpflichtung (must, have to, should, ought to), Rat (should, ought to, had better), Verbot (must not, may not), fehlende Verpflichtung (do not have to, do not need to) und Schlussfolgerung (must, can't).

Modalverben - Funktion und Form

Modal-FunktionenTabelle mit 3 Spalten und 5 Zeilen, Daten: Funktion · Modal · Beispiel; Fähigkeit · can / could · I can swim; Verpflichtung · must / have to · I must go; Rat · should · you should rest; Vermutung · must / cannot · it must be true; Verg. (Perfect) · modal + have V3 · should have goneFunktionModalBeispielFähigkeitcan / couldI can swimVerpflichtungmust / have toI must goRatshouldyou should restVermutungmust / cannotit must be trueVerg. (Perfect)modal + have V3should have gone
Abb. 2Jedes Modalverb trägt eine Funktion; das Modal Perfect (modal + have + V3) verschiebt sie in die Vergangenheit (Bedauern, Vermutung, verpasste Möglichkeit).
Abb. 2 ↓
Der Unterschied zwischen must und have to liegt in der Quelle der Verpflichtung: must kommt von innen oder von der sprechenden Person, have to von außen. Entscheidend ist die Verneinung, weil sie die Bedeutung umkehrt: „must not" ist ein Verbot, „do not have to" das Fehlen jeder Verpflichtung. Diese Asymmetrie ist eine der am häufigsten geprüften Einzelheiten.
Das Modal Perfect (modal + have + V3) überträgt alle diese Bedeutungen in die Vergangenheit und ist ein zuverlässiger C1-Marker: „She must have left already" (sichere Annahme), „He should have called" (Vorwurf), „She could have won" (verpasste Möglichkeit), „I might have seen him" (Unsicherheit). Der klassische Formfehler ist das fehlende have — „he should called".
Für die schriftliche Prüfung sind Modalverben zugleich das wirksamste Hedging-Instrument: could, might, may und would seem to verwandeln eine Behauptung in eine abgewogene Aussage, ohne den Satzbau zu verkomplizieren. In Kombination mit dem Passiv entsteht die Standardstimme des akademischen Englisch: „must be addressed", „should be considered", „may be questioned".
In der indirekten Rede verschieben sich Modalverben mit: must wird had to, can wird could, will wird would, may wird might. Should, would, could und might bleiben unverändert, weil sie bereits die zurückgesetzte Form sind. Wer das weiß, muss beim Backshift nicht raten.

Vokabeln

→ Kartei
  • modal verb/ˈməʊdl vɜːb/Modalverb; kein -s, kein to, kein do.
  • obligation/ˌɒblɪˈɡeɪʃn/Verpflichtung (must, have to).
  • deduction/dɪˈdʌkʃn/Schlussfolgerung (must be, can't be).
  • modal perfect/ˈməʊdl ˈpɜːfɪkt/modal + have + V3; vergangene Bedeutung.
  • had better/hæd ˈbetə/Dringende Empfehlung mit Warnton.
  • to be able to/biː ˈeɪbl tuː/Ersatzform für can in allen Tempora.
Musterbeispiel

Modal Perfect in einem Reflexionsabsatz

Schreibe einen Reflexionsabsatz (4 Sätze) über eine vergangene Entscheidung mit Modal Perfect.

  1. 01Regret (should have)

    "Looking back, I should have spent more time preparing for the speaking exam."

  2. 02Missed opportunity (could have)

    "With a few more practice sessions, I could have reached a much higher score."

  3. 03Deduction (must have)

    "My teacher must have noticed how nervous I was when I started."

  4. 04Possibility (might have)

    "A better preparation routine might have made all the difference."

Ergebnis: Modal Perfect schafft Reflexion und C1-Tiefe im Text.

Maturafokus

  • Modal Perfect ist in Essays und Speaking ein C1-Marker (regret, deduction, missed opportunity).
  • Hedging mit Modalverben: "could", "might", "may", "would seem to" - signalisiert akademische Vorsicht.
  • Modal-Passive: "must be addressed", "should be considered", "may be questioned".
  • In Conditional Type 2/3 oft Modal: "If you had studied, you could have passed" (Type 3 + modal).
  • Modal-Sequenzen in Reported Speech: must -> had to, can -> could, will -> would.

Typische Fehler

  • Modal + to + Verb ("he must to go" statt "he must go").
  • Modal + V-ing ("she should studying" statt "she should study").
  • 3rd Singular mit -s ("she musts" statt "she must").
  • Modal Perfect ohne "have" ("he should called" statt "he should have called").
  • Hedging vergessen - alle Aussagen werden absolut formuliert.

§ 02

Aktive Wiederholung

Write 8 sentences using a different modal in each: ability, permission, possibility, obligation, advice, prohibition, deduction (present), deduction (past with modal perfect). Highlight the function above each.

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Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE) (Englisch-Hilfen) · Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren) (Cambridge University Press & Assessment) · Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin (Oxford University Press)

§ 03
§ 03

Relative Clauses - defining vs. non-defining#

~3 Min Lesezeit●●○StandardLPE-G-Rel-1.1

Kernpunkte

Relativsätze zerfallen in zwei Klassen mit völlig verschiedenen Regeln, und stellt sie gegenüber. Der defining relative clause ist für die Bedeutung notwendig und steht ohne Komma: „The book that I bought yesterday is excellent." Der non-defining relative clause liefert Zusatzinformation und steht in Kommas: „My brother, who lives in Berlin, is visiting next week."

Relativsätze - defining vs. non-defining

defining vs. non-definingTabelle mit 3 Spalten und 5 Zeilen, Daten: Aspekt · defining · non-defining; Komma · nein · ja; that erlaubt · ja · nein; Pronomen · who/which/that · who/which; weglassbar · ja (Objekt) · nein; Funktion · identifiziert · ZusatzinfoAspektdefiningnon-definingKommaneinjathat erlaubtjaneinPronomenwho/which/thatwho/whichweglassbarja (Objekt)neinFunktionidentifiziertZusatzinfo
Abb. 3Der entscheidende Unterschied ist das Komma: defining (notwendig, kein Komma, "that" erlaubt) vs. non-defining (Zusatzinfo, Kommas, kein "that").
Abb. 3 ↓
Der Unterschied ist nicht stilistisch, sondern semantisch. „The students, who had prepared, passed" sagt, dass alle vorbereitet waren und alle bestanden; „The students who had prepared passed" sagt, dass nur die Vorbereiteten bestanden. Die Kommas ändern die Aussage — deshalb ist das Komma vor that im notwendigen Relativsatz nicht bloß Zeichensetzung, sondern ein Bedeutungsfehler.
Die Pronomen verteilen sich klar: who für Personen (Subjekt und Objekt), whom für Personen im Objekt (formell), whose als Possessiv für Personen und Sachen, which für Sachen, that für beides — aber ausschließlich im defining relative clause. Im non-defining clause ist that nicht erlaubt; „My brother, that lives in Berlin" ist falsch.
Im defining relative clause darf das Relativpronomen entfallen, wenn es Objekt ist: „The book (that) I bought is great." Als Subjekt darf es nicht entfallen: „The man who came" bleibt vollständig. Die Gegenprobe ist einfach — folgt dem Pronomen unmittelbar ein neues Subjekt, ist es Objekt und kann weg.
Relativadverbien ersetzen die Kombination aus Präposition und Pronomen: where für den Ort, when für die Zeit, why für den Grund. „The day when we met is special" steht für „the day on which we met". Die Präposition kann auch vorangestellt werden — „the book about which I spoke" ist formell, „the book which I spoke about" umgangssprachlicher.
Für höheres Register lohnen sich die quantifizierten Formen: „all of which", „many of whom", „both of which", „none of which". Sie verbinden zwei Aussagen elegant zu einer — „She published four papers, all of which were cited widely" — und zählen als komplexe Struktur im Kriterium Sprachgebrauch.

Vokabeln

→ Kartei
  • defining relative clause/dɪˈfaɪnɪŋ ˈrelətɪv klɔːz/Notwendiger Relativsatz; ohne Komma.
  • non-defining/nɒn dɪˈfaɪnɪŋ/Nicht notwendiger Relativsatz; mit Komma.
  • antecedent/ˌæntɪˈsiːdnt/Bezugswort des Relativpronomens.
  • whose/huːz/Possessives Relativpronomen für Person und Sache.
  • relative adverb/ˈrelətɪv ˈædvɜːb/Relativadverb (where, when, why).
  • all of which/ɔːl əv wɪtʃ/Quantifizierte Anbindung; C1-Struktur.
Musterbeispiel

Defining vs. non-defining im selben Absatz

Verbinde diese Sätze: a) "I met a journalist. The journalist worked at the BBC." b) "My uncle is a journalist. He worked at the BBC."

  1. 01Defining

    a) "I met a journalist who worked at the BBC." (Welcher Journalist? Notwendige Information.) - kein Komma.

  2. 02Non-defining

    b) "My uncle, who worked at the BBC, is a journalist." (Welcher Onkel? Klar - nur einer; die BBC-Info ist Extra.) - mit Komma.

  3. 03Kontrast

    Im (a) wird die Relativinformation gebraucht, um die Person zu identifizieren; in (b) kennt der Leser die Person bereits.

Ergebnis: Komma-Setzung entscheidet über den semantischen Status der Relativinformation.

Maturafokus

  • Achte auf Komma-Setzung - das ist ein klassischer Editing-Fehler.
  • Bei Personen "who" / "whom"; bei Sachen "which"; "that" nur in defining clauses.
  • Preposition + Relativpronomen: formell "the book about which I spoke", umgangssprachlich "the book which I spoke about".
  • Whose ist universell: "the man whose car was stolen" / "the company whose CEO resigned".
  • Bei "all of which", "many of whom" - elegante Zusatzkonstruktionen.

Typische Fehler

  • Komma vor "that" in defining clause ("The book, that I bought, ..." - falsch).
  • "That" in non-defining clause ("My brother, that lives in Berlin, ..." - falsch).
  • Relativpronomen-Doppelung ("the man who he came" statt "the man who came").
  • Whose statt who is (Possessiv vs. Subjektpronomen).
  • Preposition vergessen ("the woman I work" statt "the woman I work with").

§ 03

Aktive Wiederholung

Combine 5 sentence pairs with relative clauses. Decide whether the clause is defining (no comma) or non-defining (commas). Add the appropriate relative pronoun. Vary who/which/whose/where.

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Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE) (Englisch-Hilfen) · Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren) (Cambridge University Press & Assessment) · Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin (Oxford University Press)

§ 04
§ 04

Gerund vs. Infinitive - Verb-Pattern lernen#

~4 Min Lesezeit●●○StandardLPE-G-Vform-1.1

Kernpunkte

Ob ein Verb ein Gerundium oder einen Infinitiv nach sich zieht, ist nicht ableitbar, sondern Rektion — eine Eigenschaft des einzelnen Verbs, die gelernt werden muss. stellt die drei Gruppen zusammen: nur Gerundium, nur Infinitiv, und beides mit Bedeutungsunterschied. Etwa dreißig Verben decken den größten Teil aller Prüfungsitems ab.

Gerund vs. Infinitive - Verb-Pattern

Verb-PatternTabelle mit 3 Spalten und 5 Zeilen, Daten: Muster · Verben · Beispiel; + V-ing · enjoy, avoid · enjoy reading; + to-Inf · decide, hope · decide to go; Bedeutung ändert · stop, remember · stop to rest; nach Präp. · immer V-ing · good at singing; nach Modal · bare Inf. · must goMusterVerbenBeispiel+ V-ingenjoy, avoidenjoy reading+ to-Infdecide, hopedecide to goBedeutung ändertstop, rememberstop to restnach Präp.immer V-inggood at singingnach Modalbare Inf.must go
Abb. 4Das Folgemuster hängt vom Verb ab: manche verlangen V-ing, manche to-Infinitiv; einige ändern die Bedeutung. Nach Präposition immer V-ing, nach Modal bare infinitive.
Abb. 4 ↓
Das Gerundium folgt auf enjoy, avoid, finish, mind, suggest, recommend, deny, admit, consider, imagine, miss, postpone, practise, risk, can't help, can't stand — und auf look forward to sowie be used to, deren to eine Präposition ist und deshalb kein Infinitiv folgt. „I look forward to seeing you" ist korrekt, „to see you" ist der klassische Fehler.
Der Infinitiv folgt auf agree, decide, hope, plan, promise, refuse, want, would like, expect, manage, learn, offer, fail und pretend. Nach einem Objekt gilt dasselbe Muster: want somebody to do, expect somebody to do, ask somebody to do. Nach make und let steht dagegen der bare infinitive ohne to: „Make me feel", nicht „make me to feel".
Vier Verben ändern mit der Form ihre Bedeutung, und genau sie werden geprüft: stop doing heißt aufhören, stop to do heißt anhalten, um zu; remember doing heißt sich erinnern, remember to do heißt nicht vergessen zu; forget doing bezieht sich auf eine Erinnerung, forget to do auf ein Versäumnis; try doing heißt etwas ausprobieren, try to do heißt sich bemühen.
Nach jeder Präposition steht ausnahmslos das Gerundium: interested in studying, good at painting, afraid of flying, capable of handling, instead of waiting, after arriving. Diese Regel hat keine Ausnahme und deckt einen erheblichen Teil der Editing- und Cloze-Items ab — sie ist damit die ertragreichste Einzelregel des Kapitels.
Nach Modalverben steht immer der bare infinitive: can swim, must go, should leave. In Kombination mit den Präpositionsregeln ergibt sich eine belastbare Prüfreihenfolge fürs Editing: erst fragen, ob ein Modal oder eine Präposition vorausgeht, und erst danach die Verbrektion nachschlagen.

Vokabeln

→ Kartei
  • gerund/ˈdʒerənd/Gerundium (V-ing) als Verbergänzung.
  • infinitive/ɪnˈfɪnətɪv/Infinitiv mit to als Verbergänzung.
  • bare infinitive/beər ɪnˈfɪnətɪv/Infinitiv ohne to (nach make, let, Modalen).
  • verb pattern/vɜːb ˈpætn/Rektion: welche Form ein Verb verlangt.
  • to look forward to/lʊk ˈfɔːwəd tuː/Sich freuen auf; to ist Präposition.
  • to postpone/pəˈspəʊn/Aufschieben; verlangt das Gerundium.
Musterbeispiel

Gerund oder Infinitive - Muster anwenden

Setze die richtige Form ein: "I really enjoy (1) ___ (cook), but I have decided (2) ___ (eat) out more often. On my way home I stopped (3) ___ (buy) some fresh pasta, and I am looking forward to (4) ___ (try) a new recipe."

  1. Lücke 1 - nach "enjoy"

    "enjoy" verlangt Gerund -> "cooking".

  2. Lücke 2 - nach "decide"

    "decide" verlangt to-Infinitiv -> "to eat".

  3. Lücke 3 - "stop" mit Bedeutungswechsel

    "stop to do" = anhalten, UM etwas zu tun. Hier hielt die Person an, um Pasta zu kaufen -> "to buy". (Wäre es "stop buying", hiesse es "mit dem Kaufen aufhören".)

  4. Lücke 4 - nach Präposition "to"

    "look forward to" endet auf der Präposition "to" -> Gerund: "trying". Klassische Falle: NICHT "to try".

Ergebnis: (1) cooking, (2) to eat, (3) to buy, (4) trying. Lehre: Verb-Muster bestimmen die Form; "stop" wechselt die Bedeutung, und nach der Präposition "to" in "look forward to" steht ein Gerund.

Maturafokus

  • Prüfe nach Präpositionen IMMER Gerund.
  • Lerne die 30 wichtigsten Verben mit Gerund vs. Infinitive auswendig.
  • Stop / remember / forget / try haben zwei Bedeutungen - aufpassen!
  • Verb + to-infinitive vs. verb + that-clause: "I want to go" vs. "I think that he is right".
  • Verb + Object + bare Infinitive: make sb. do, let sb. do (KEIN "to").

Typische Fehler

  • "I look forward to see you" - falsch; korrekt "to seeing you" (look forward to ist Phrasal mit Präposition).
  • "I enjoy to swim" - falsch; korrekt "I enjoy swimming".
  • "I want him going" - falsch; korrekt "I want him to go".
  • "Make me to feel" - falsch; korrekt "Make me feel".
  • "After arrive" - falsch; nach Konjunktion / Präposition "after arriving".

§ 04

Aktive Wiederholung

Categorise 30 verbs into 4 columns: Gerund-only, Infinitive-only, Both-different-meaning, Verb+Object+Infinitive. Test with sentences. Use Englisch-Hilfen as reference.

Passende Aufgaben üben50 Fragen zum Thema→

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE) (Englisch-Hilfen) · Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren) (Cambridge University Press & Assessment) · Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin (Oxford University Press)

§ 05
§ 05

Articles and Prepositions - Schlüsselfehlerquellen#

~4 Min Lesezeit●○○BasisLPE-G-Art-1.1LPE-G-Prep-1.1

Kernpunkte

Artikel und Präpositionen sind für deutschsprachige Lernende die beiden Bereiche mit der geringsten Ableitbarkeit und der höchsten Fehlerdichte — und genau deshalb Lieblingsziele der Editing-Aufgaben. sammelt die festen Präpositionalverbindungen; die Artikelregeln lassen sich in drei Fällen zusammenfassen: bestimmt, unbestimmt, gar keiner.

Verb + Präposition - typische DE-Interferenz-Fallen

Verb + PräpositionTabelle mit 3 Spalten und 5 Zeilen, Daten: Verb · Präposition · Falle; depend · on · nicht from; suffer · from · nicht on; focus · on · nicht at; succeed · in · nicht with; discuss · - · nicht aboutVerbPräpositionFalledependonnicht fromsufferfromnicht onfocusonnicht atsucceedinnicht withdiscuss-nicht about
Abb. 5Präpositionen sind feste Kollokationen und müssen gelernt werden; aus dem Deutschen übersetzt entstehen die häufigsten Fehler (depend from, discuss about).
Abb. 5 ↓
Der bestimmte Artikel the steht vor Bekanntem und Spezifischem sowie fest vor Eigennamen mit of (the University of Vienna), Flüssen, Meeren, Wüsten, Gebirgsketten (the Alps), Hotels und Kinos. Der unbestimmte Artikel a oder an steht vor zählbaren Substantiven im Singular bei erster Erwähnung — und richtet sich nach dem LAUT, nicht nach dem Buchstaben: a university, an hour.
Kein Artikel steht vor unzählbaren Substantiven (information, advice, water), vor Pluralen in allgemeiner Bedeutung (Cats are independent) und vor Städte- und Ländernamen (Vienna, France). Der häufigste deutschsprachige Fehler ist der fehlende unbestimmte Artikel bei Berufsbezeichnungen: „She is a doctor", nie „She is doctor".
Die Zeitpräpositionen folgen einer Größenlogik: at für den Punkt (at 7, at Christmas, at night), on für den Tag (on Monday, on 12 May), in für den größeren Zeitraum (in May, in 2026, in winter, in the morning). Dieselbe Logik trägt den Ort: at für den Punkt (at the bus stop), on für die Fläche (on the table, on High Street), in für den Innenraum (in the kitchen, in Vienna).
Verkehrsmittel folgen einer eigenen, gut merkbaren Regel: on the bus, on the train, on the plane, on a bike — aber in the car und in a taxi. Wer sich merkt, dass man in großen Fahrzeugen aufsteht und in kleinen sitzt, hat die ganze Gruppe erledigt.
Die festen Verb-Präpositions-Verbindungen sind reine Kollokationen und müssen als Block gelernt werden: depend on, look forward to, succeed in, suffer from, focus on, believe in, agree with somebody on something, insist on, consist of. Aus dem Deutschen übersetzt entstehen die typischen Fehler — „depend from" und „discuss about" sind beide Übertragungen, die es im Englischen nicht gibt.

Vokabeln

→ Kartei
  • definite article/ˈdefɪnət ˈɑːtɪkl/Bestimmter Artikel the.
  • indefinite article/ɪnˈdefɪnət ˈɑːtɪkl/Unbestimmter Artikel a / an; nach dem Laut.
  • zero article/ˈzɪərəʊ ˈɑːtɪkl/Kein Artikel (unzählbar, allgemeiner Plural).
  • countable noun/ˈkaʊntəbl naʊn/Zählbares Substantiv; braucht im Singular a/an.
  • to consist of/kənˈsɪst ɒv/Bestehen aus; feste Präposition.
  • to insist on/ɪnˈsɪst ɒn/Bestehen auf; feste Präposition.
Musterbeispiel

Artikel und Präpositionen in einem Kurztext setzen

Fülle Artikel (the/a/an/-) und Präpositionen: "She is (1) ___ engineer who works (2) ___ Vienna. (3) ___ success of her start-up depends (4) ___ a single contract, and she suffers (5) ___ constant time pressure."

  1. Lücke 1 - unbestimmter Artikel

    Beruf, erste Erwähnung, zählbar, Vokal-Laut "engineer" -> "an". ("She is an engineer.")

  2. Lücke 2 - Stadt

    Ort "Vienna": Verkehrsmittel/Stadt nimmt "in" -> "in"; vor Städtenamen kein Artikel.

  3. Lücke 3 - bestimmter Artikel

    "___ success of her start-up" - spezifisch, mit "of"-Bestimmung -> "The".

  4. Lücken 4 + 5 - Verb + Präposition

    "depend on" (nicht "from") -> "on"; "suffer from" -> "from". Beides feste Kollokationen (Abb. 5).

Ergebnis: (1) an, (2) in, (3) The, (4) on, (5) from. Lehre: Artikel über Bestimmtheit/Erstnennung, Präpositionen als feste Kollokationen lernen - depend ON, suffer FROM.

Maturafokus

  • Artikel-Fehler werden in Editing-Aufgaben häufig getestet - immer prüfen.
  • Präpositionen sind Kollokationen - sie müssen auswendig gelernt werden.
  • Bei Editing-Items mit "the" vor Eigennamen: prüfe Regelhaftigkeit (the Alps ja, the Vienna nein).
  • Präpositionen + Verb-ing: at, of, on, in, for + Gerund.
  • Time prepositions in fest geprägten Phrasen: at night, at the moment, on time, in time, in advance.

Typische Fehler

  • Article vergessen vor Singular zählbarem ("She is doctor" statt "She is a doctor").
  • "The" vor Eigennamen ("the Vienna" statt "Vienna").
  • Präposition direkt aus dem Deutschen übersetzt (depend from statt depend on; at morning statt in the morning für "morgens").
  • "in the bus" statt "on the bus" (Verkehrsmittel: bus/train/plane -> on) vs. "in the car" (Auto -> in).
  • "At weekend" statt "at the weekend" (UK) / "on the weekend" (US).

§ 05

Aktive Wiederholung

Take a 200-word text. Replace every article with a gap. Then fill in: the / a / an / -. Aim for 100 % accuracy. Then test 20 verb-preposition pairs (depend on, suffer from, etc.) and verify with Oxford Learner's.

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§ 06
§ 06

Wortstellung, Inversion und Cleft - Betonung als C1-Marker#

~4 Min Lesezeit●●●VertiefungLPE-G-WO-1.1LPE-Strat-C1-1.1

Kernpunkte

Die englische Grundwortstellung ist fest: Subjekt – Verb – Objekt. Anders als im Deutschen gibt es kein Verb an zweiter Position mit frei besetzbarem Vorfeld — „Yesterday went I home" ist eine direkte Übertragung und immer falsch, korrekt ist „Yesterday I went home". zeigt die Grundstellung und die drei Abweichungen, die als C1-Marker zählen.

Cohesion-Map - Linking Devices nach Funktion

Connectors nach FunktionTabelle mit 2 Spalten und 6 Zeilen, Daten: Funktion · Connectors (Auswahl); Addition · moreover, also; Kontrast · however, whereas; Ursache/Folge · therefore, thus; Beispiel · for instance; Konzession · although, despite; Schluss · to sum up, overallFunktionConnectors (Auswahl)Additionmoreover, alsoKontrasthowever, whereasUrsache/Folgetherefore, thusBeispielfor instanceKonzessionalthough, despiteSchlussto sum up, overall
Abb. 6Connectors nach Funktion (vollständige Auswahl) - Addition: moreover, furthermore, in addition; Kontrast: however, on the other hand, whereas; Ursache/Folge: therefore, consequently, as a result; Beispiel: for instance, namely, such as; Konzession: although, even though, despite the fact that; Schluss: to sum up, in conclusion, overall.
Abb. 6 ↓
Adverbien haben feste Plätze. Frequenzadverbien (always, often, never, usually) stehen vor dem Vollverb, aber nach be und nach Hilfsverben: „She often travels", „She is often late", „She has never been there". „She goes always" ist der klassische Stellungsfehler und wird im Editing regelmäßig geprüft.
Die negative Inversion ist der auffälligste der drei Marker: Steht ein negatives oder restriktives Adverbial am Satzanfang, folgt Frage-Wortstellung. „Never have I seen …", „Not only did she win, but she also …", „Hardly had he arrived when …", „Under no circumstances should you …". Ohne die Inversion ist die Konstruktion falsch — „Never I have seen" ist kein Stilfehler, sondern ein Grammatikfehler.
Cleft-Sätze spalten einen Satz, um ein Element hervorzuheben. Der It-Cleft betont Subjekt oder Objekt: „It was her persistence that made the difference." Der Wh-Cleft schiebt die Information ans Satzende, wo das Englische das Gewicht erwartet: „What we need is more time." Beide sind in der Konklusion eines Essays besonders wirksam.
Fronting zieht ein Element nach vorn, um es an das Vorhergehende anzubinden: „This argument I find unconvincing." Es ist der sparsamste der drei Marker und funktioniert nur, wenn das vorangestellte Element tatsächlich an den vorigen Satz anschließt — sonst wirkt es willkürlich.
Inversion und Cleft sind stark, aber riskant: Richtig gesetzt heben sie den Sprachgebrauch sichtbar, falsch konstruiert kosten sie Sprachrichtigkeit. Die belastbare Regel lautet ein bis zwei solcher Strukturen pro Text, aus einem kleinen Vorrat sicher beherrschter Muster — Häufung lässt den Text gekünstelt wirken und vervielfacht das Fehlerrisiko.

Vokabeln

→ Kartei
  • word order/wɜːd ˈɔːdə/Wortstellung; im Englischen fest SVO.
  • inversion/ɪnˈvɜːʃn/Frage-Wortstellung nach Negativ-Adverbial.
  • cleft sentence/kleft ˈsentəns/Spaltsatz zur Hervorhebung.
  • fronting/ˈfrʌntɪŋ/Voranstellung eines Elements zur Anbindung.
  • mid position/mɪd pəˈzɪʃn/Adverb-Mittelstellung vor dem Vollverb.
  • under no circumstances/ˈʌndə nəʊ ˈsɜːkəmstənsɪz/Auf keinen Fall; löst Inversion aus.
Musterbeispiel

Negative Inversion und Cleft korrekt bilden

Werte die folgenden zwei neutralen Sätze mit je einem C1-Betonungsmarker auf: 1) "I have rarely seen such a clear example." 2) "Her determination won the match."

  1. Schritt 1 - Negativ-Adverbial nach vorn ziehen

    Satz 1: das restriktive Adverb "rarely" an den Satzanfang -> danach Frage-Wortstellung mit dem Hilfsverb: "Rarely have I seen such a clear example."

  2. Schritt 2 - It-Cleft für Hervorhebung bauen

    Satz 2: das hervorzuhebende Element ("her determination") in das Gerüst "It was ... that ..." setzen: "It was her determination that won the match."

  3. Schritt 3 - Wortstellung prüfen

    Bei der Inversion steht das Hilfsverb vor dem Subjekt (have I), das Vollverb bleibt hinten. Beim It-Cleft folgt nach "that" ein vollständiger Relativsatz - die Wortstellung bleibt SVO.

Ergebnis: Aufgewertet: 1) "Rarely have I seen such a clear example." 2) "It was her determination that won the match." - zwei korrekte, gezielte C1-Betonungsmarker, ohne die Sprachrichtigkeit zu gefährden.

Maturafokus

  • Setze pro Writing-Text höchstens 1-2 Inversions-/Cleft-Strukturen als gezielten C1-Marker - nicht häufen.
  • Prüfe nach Negativ-Adverb am Satzanfang die Frage-Wortstellung ("Not only did ...", nicht "Not only she did ...").
  • Nutze einen It-Cleft, um in der Conclusion das entscheidende Argument hervorzuheben.
  • Achte auf die feste Adverb-Mittelstellung (vor Vollverb, nach "be"/Hilfsverb).
  • Im Editing: prüfe Wortstellung von Adverbien und das Fehlen unnötiger Inversionen.

Typische Fehler

  • Deutsche Verb-Zweit-Stellung übertragen ("Yesterday went I home" statt "Yesterday I went home").
  • Negative Inversion ohne Frage-Wortstellung ("Never I have seen ..." statt "Never have I seen ...").
  • Adverb falsch platziert ("She goes always" statt "She always goes").
  • Cleft falsch konstruiert ("Is the time what we need" statt "What we need is time").
  • Inversion/Cleft inflationär eingesetzt - der Text wirkt gekünstelt.

§ 06

Aktive Wiederholung

Rewrite five neutral SVO sentences to add emphasis: two with negative inversion (Never ... / Not only ...), two as it-clefts, one as a wh-cleft. Check each one keeps correct word order, then mark which single sentence you would actually use in an exam essay and why.

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Quellen: Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren) (Cambridge University Press & Assessment) · Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE) (Englisch-Hilfen) · Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin (Oxford University Press)

Stand 06/2026 · Vollständige Fassung über den Tiefenregler — gleiche Stelle, gleiche Anker

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Passive Voice - Aktiv vs. Passiv in allen Tempora◐
    • 02Modal Verbs and Modal Perfect - Bedeutung und Form◐
    • 03Relative Clauses - defining vs. non-defining◐
    • 04Gerund vs. Infinitive - Verb-Pattern lernen◐
    • 05Articles and Prepositions - Schlüsselfehlerquellen○
    • 06Wortstellung, Inversion und Cleft - Betonung als C1-Marker●

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Quellen

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  • Englisch-Hilfen - Grammatik und Vokabeltrainer (DE)

Cambridge University Press & Assessment

  • Cambridge English B2 First - Handbook for Teachers (Schreibdeskriptoren)

Oxford University Press

  • Oxford Learner's Dictionaries - collocations & word origin

Siehe auch

  • Grammar Reference A - Tenses, Conditionals, Reported SpeechDer erste Teil der Grammatikreferenz.
  • Strategy and Exam Technique - Timing, Fehlerlog, LernroutineInversion und Cleft sind zwei der sechs B2→C1-Hebel.
  • Language in Use - Word Formation, Open/Banked Cloze, Multiple Choice, EditingArtikel, Präpositionen und Verbrektion sind die häufigsten Cloze-Items.

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